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Grundlagen: Autofokus-Modi

Aufgrund mehrerer Anfragen in den letzten Wochen zum Thema Autofokus hier nochmal ein schon älterer Post aus meinem Blog zu dem Thema:

 

Es gibt mehrere Modi für den Autofokus. Normalerweise ist man mit dem "single autofocus" gut bedient. Dieser stellt mithilfe der aktivierten Autofokusmessfelder die Entfernung zum Motiv fest und fokussiert das Objektiv entsprechend, so dass dieser Punkt scharf abgebildet wird. Dies geschieht bei halb durchgedrücktem Auslöser nur einmal. Daher bezeichnet Canon diesen Modus als "One Shot AF", während Nikon dies mit "AF-S" abkürzt. Dieser Modus ist besonders für sich nicht bewegende Objekte geeignet.

 

Bei dem als "continuous autofocus" bezeichneten Modus erfolgt die Entfernungsmessung jedoch laufend, so dass auch Objekte, die sich auf die Kamera zu- oder wegbewegen, scharf abgebildet werden, obwohl sich die Entfernung und damit die richtige Fokussierung laufend ändert. Auch hier aktiviert der halb durchgedrückte Auslöser die Arbeit der Autofokussensoren. Canon nennt diesen Modus "AI Servo AF", bei Nikon heißt er "AF-C".

 

Der dritte Autofokusmodus "automatic autofocus" erkennt die Bewegung von Objekten und wechselt selbständig zwischen "single autofocus" und "continuous autofocus". Dieser Modus bietet sich beispielweise bei bestimmten Sportarten an, bei denen sich das Motiv nicht permanent bewegt, sondern zwischen Bewegung und Stillstand wechselt. Canon hat hierfür die Bezeichnung "AI Focus AF" gewählt, Nikon nennt das konsequenterweise "AF-A".

allgemein

single autofocus


continuous autofocus


automatic autofocus

Nikon

AF-S


AF-C


AF-A

Canon

One Shot AF

 

AI Servo AF

 

AI Focus AF

Erläuterung

- Scharfstellung für eine Einzelaufnahme


- Schärfenachführung bei Objekten, die sich nähern oder entfernen

- Umschalten bei Registrierung einer Bewegung des Hauptobjektes


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Die bekanntesten Fotografen unserer Zeit

https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=bekannteste+fotografen
Quelle: Google
Top100 der bekanntesten Fotografen
Zum Download anklicken

Früher waren die bekanntesten Fotografen Ansel Adams, Henri Cartier-Bresson, Robert Capa, Helmut Newton, Annie Leibovitz, Peter Lindbergh und vielleicht noch Irving Penn und Andreas Gursky.

 

Inzwischen bieten das Web und Social Media Dienste wie Facebook, Instagram, Twitter, Pinterest, Flickr, Tumblr, 500px und andere vollkommen andere Plattformen für Fotografen unserer Zeit, bekannt und erfolgreich zu werden. Dabei ist die Hitliste der bekanntesten Fotografen alles andere als statisch. Es gibt viel Bewegung, auch wenn Brandon Stanton die Reihe schon länger unangefochten dominiert. Auch deutsche Fotografen spielen in der Top100 durchaus eine Rolle. Hier sei insbesondere Robert Jahns genannt.

 

Der Fotodienstleister XXLPIX.net (http://www.xxlpix.net/) veröffentlicht einmal pro Jahr eine aktualisierte Top100. Klicken Sie auf die nebenstehende Grafik, um die Übersicht als Adobe pdf zu öffnen.

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Schwarzlicht-Shooting mit Nika

Zum Vergrößern bitte anklicken.
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Mein Lieblingsmodel "Nika" hatte den Wunsch, ein Shooting mit Schwarzlicht zu machen. Anfangs war ich skeptisch, weil die dabei verwendeten Körperfarben entweder aufgemalt oder aufgespritzt werden müssen. Letzteres kann aber eine ziemliche Schweinerei werden, weswegen ich das ungern zuhause machen wollte.

 

Nachdem ich die unter UV-Licht hell aufleuchtenden Farben, eine UV-Leuchtstoffröhre und eine UV-Taschenlampe gekauft hatte (Links siehe unten), konnte es losgehen. Da ich kein Fotostudio gemietet hatte, haben wir das Shooting einfach in meinem Arbeitszimmer gemacht. Die schwarze Seite eines großen Reflektors diente als improvisierter Hintergrund, die UV-Leuchtstoffröhre habe ich vertikal an ein Lampenstativ gehängt und die UV-Taschenlampe richtete ich so ein, dass sie den Kopf und den Hals von Nika beleuchtete. Die LED-Taschenlampe hatte dabei deutlich mehr Lichtausbeute, als die Neonröhre, auf die wir schlussendlich auch hätten verzichten können. Außer diesen beiden Lichtquellen kam kein weiteres Licht zum Einsatz, der Raum war komplett abgedunkelt.

 

Wir hatten Glück mit dem Wetter, so dass wir die Farbe im Garten auftragen konnten, was gut war, denn das war die erwartete "Schweinerei". Zuerst haben wir die Farbe, die eine cremige Konsistenz besitzt, unverdünnt mithilfe eines Pinsels aufgespritzt. Das dauerte aber ewig, so dass wir die Farbe einfach mit etwas Wasser verdünnt haben. Dann klappte es mit dem Aufspritzen recht gut und ging verhältnismäßig schnell. Wir haben insgesamt nur vier Farben verwendet (Orange, Blau, Weiß, Grün). Das gekaufte Set beinhaltete insgesamt 8 Neon-Farben. Nach dem Shooting ließ sich die Farbe mit Wasser und etwas Seife leicht wieder von der Haut abwaschen. Insgesamt waren die Ergebnisse besser und der Aufwand für die Vorbereitung geringer als von mir erwartet.

 

Selbstverständlich haben wir im RAW-Format fotografiert. Die Belichtungswerte lagen bei meiner Canon EOS 5D III und 100mm Brennweite bei 1/100 Sek. f/2.8 bei 800 ISO. Ich habe im manuellen Modus fotografiert, um gleichbleibende Ergebnisse zu erzielen und die Belichtungswerte nicht der Automatik zu überlassen. Die Fotos wurden mit Adobe Photoshop nachbearbeitet, was sich aber hauptsächlich auf das Anheben der Kontraste und ein Aufhellen der Haut beschränkte. Die in zwei der Fotos verwendeten roten Lichteffekte im Hintergrund stammen aus der Google Nik Collection und wurden ebenfalls mit Photoshop ergänzt.

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Nachfolgend die Links zu den von uns verwendeten Hilfsmitteln:


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App für Fotografen: Hyper Focal Pro

Quelle: www.play.google.com
Quelle: www.play.google.com

Hersteller: Zendroid

Die Blende steuert die Schärfentiefe! Ja stimmt, aber auch die Größe des Sensors, die verwendete Brennweite, die Entfernung zum Motiv und der Abstand zum Hintergrund beeinflussen die Schärfentiefe ebenfalls maßgeblich!

 

Aber wie groß ist der Bereich der Schärfentiefe (engl. "Depth of Field") nun konkret? Bei großen Blendenöffnungen und langen Brennweiten kann diese Ebene mal schnell nur aus wenigen Zentimetern bestehen, bei kürzeren Brennweiten und weiter geschlossener Blende durchaus auch mehrere Meter bis hin zur "Unendlichkeit".

 

Wie weit muss ich also die Blende schließen, wenn ich zum Beispiel ein Gruppenfoto machen will, bei dem alle Fotografierten scharf dargestellt werden sollen? Diese und andere Antworten liefert der "Hypofokal-Rechner".

 

Beispielsweise beträgt der Bereich der Schärfentiefe bei einer Portraitaufnahme, bei der ich 3 Meter von der Person entfernt bin, mit meiner Canon EOS 5D Mark III und 100mmm Brennweite sowie einer Blende f/4 etwa 20cm. Hierbei ist noch zu beachten, dass die Schärfentiefe sich auf etwa 10cm vor dem fokussierten Punkt (bei einem Portrait meist ein Auge) und 10cm hinter diesem Punkt erstreckt. Alles was mehr als 3,10m von mir entfernt ist, wird zunehmend unscharf (siehe Screenshot).

Anklicken zum Vergrößern
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JPG- und RAW-Dateien parallel speichern?

RAW-Dateien bieten viele Vorteile, wenn man seine Fotos nachbearbeitet. In einer RAW-Datei werden alle Informationen gespeichert, die der Sensor aufgezeichnet hat. Die Dateien werden nicht komprimiert, was zwei Effekte hat: Zum einen ist die RAW-Datei deutlich größer als die komprimierte JPG-Datei, zum anderen gehen aber auch keine Bildinformationen durch eine Komprimierung verloren, so dass man angefangen von der Lichtfarbe (Weißabgleich), über die Kontraste, Höhen und Tiefen (also helle und dunkle Bildbereiche) bis hin zur Schärfe alles nachträglich bearbeiten kann. Und das ohne nennenswerte Qualitätsverluste in Kauf nehmen zu müssen. Bei JPG-Dateien sind ein Teil der dafür benötigten Bildinformationen nicht mehr vorhanden, was die Nachbearbeitung zwar nicht unmöglich macht, aber die Ergebnisse doch sichtbar verschlechtert.

 

Bisher war ich so vorgegangen, dass ich immer JPG-Dateien und RAW-Dateien parallel auf die Speicherkarte abgespeichert habe. Da ich große und schnelle SD-Karten benutze, fiel das bisher nicht weiter ins Gewicht.

 

Bei den letzten Portraitshootings ist mir jedoch aufgefallen, dass ich nach etwa einem Dutzend Fotos, die ich jeweils mit etwa einer Sekunde Pause dazwischen mache, den Auslöser meiner Canon EOS 5D Mark III nicht mehr drücken kann und etwa 2 Sekunden warten muss, bis sich der interne Speicher der Kamera in Richtung der SD-Karte erleichtert hat. Das wurde langsam nervig, weil ich gerne schnelle Serien mache, bei denen ich jeweils fokussiere, dann zwei Fotos auslöse, neu fokussiere, wieder zwei Fotos mache, neu fokussiere usw. Darin bin ich inzwischen recht geübt, so dass ich innerhalb weniger Sekunden viele brauchbare Fotos produziere, während meine Models laufend ihre Pose variieren. Wie gesagt muss die Kamera jeweils die JPG-Datei und die RAW-Datei auf die SD-Karte schreiben, was pro Bild knapp 30 MB ausmacht.

 

Links die schnellere UHS-II Karte, rechts die UHS-I Karte.
Links die schnellere UHS-II Karte, rechts die UHS-I Karte.

Die Ursache des Problems war also klar: Meine SD-Karten sind zu langsam! Ich brauche schnellere! Also habe ich mir anstelle meiner Karten mit einer Schreibgeschwindigkeit bis zu 90 MB pro Sekunde eine neue zugelegt, die bis zu 260 MB pro Sekunde abspeichern kann. Als die Karte heute kam, habe ich sie getestet und war enttäuscht: Die Schreibgeschwindigkeit war mit rund 91 MB pro Sekunde anscheinend nicht besser als die meiner bisherigen SD-Karten. Allerdings war die "schnellere" Karte mehr als drei Mal so teuer, wie meine bisherigen Karten, obwohl sie auch nicht mehr Speicherkapazität hat!

 

Zuerst dachte ich, man hätte mir eine Fälschung geschickt, denn die kursieren leider auch. Dann fiel mir ein, dass meine Canon EOS 5D Mark III schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat und vielleicht den relativ neuen UHS-II Standard der schnelleren Karten noch nicht unterstützt. - Und so war es dann auch. In meiner Kamera ist ein SD-Kartenslot verbaut, der nur den UHS-I Standard unterstützt. Das heißt, ich kann zwar sehr große SD-Karten verwenden, aber mehr Geschwindigkeit ist nicht drin! - Wirklich nicht?

 

Nach einer kurzen Recherche im Netz fand ich dann den Hinweis, dass man tunlichst nicht JPG- und RAW-Dateien gleichzeitig speichern soll, da der interne Puffer der Kamera damit stärker belastet wird, als wenn er entweder nur Dateien im JPG-Format oder nur im RAW-Format speichern soll. - Aha! Eine "sortenreine" Speicherung ist also schneller?! - Kurz getestet und siehe da, mein Problem mit dem Bildserien ist gelöst. Ich kann jetzt fast unendlich lang zwei RAW-Dateien schiessen, neu fokussieren, wieder zwei Bilder machen, neu fokussieren usw. Und das mit meinen bisherigen SD-Karten! Dadurch, dass ich jetzt keine JPG-Dateien mehr auf die SD-Karte speichere, habe ich auch noch etwa 15% mehr Speichervolumen gewonnen. Ich bekomme jetzt also mehr RAW-Dateien auf eine SD-Karte. - Ab jetzt kann ich also behaupten ... "I SHOOT RAW!"

 

Die schnellere SD-Karte ist auch wirklich schneller, wenn man eine Kamera hat, die diese Karten unterstützt. Aber selbst die neuste Canon EOS 5D Mark IV tut dies merkwürdigerweise nicht. Daher tausche ich die UHS-II Karte jetzt wieder um.

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Shooting mit Nika auf Zollverein

Die Fotos sind entstanden mit meiner Canon EOS 5D III, einem Sigma 50mm 1,4 Art und vorhandenem Licht. Nachbearbeitung mit Adobe Photoshop 2017 CC und Google Nik Collection.

Anklicken zum Vergrößern.

App für Fotografen: Canon Camera Connect

Quelle: www.play.google.com
Quelle: www.play.google.com

Hersteller: Canon Inc.

Wer über eine Canon Kamera mit Bluetooth- oder WLAN-Option verfügt (z.B. EOS 1300D, 750D, 760D, 70D, 6D), sollte sich diese kostenlose App von Canon herunterladen. Man verbindet das Smartphone drahtlos mit der Kamera und kann einerseits auf die Bilder der Speicherkarte der Kamera zugreifen und andererseits die Live-View-Funktion der Kamera fernsteuern.

Insbesondere letzteres ist sehr hilfreich, da das Smartphone oder Tablet damit nicht nur zur Fernsteuerung wird, sondern auch zum externen Monitor, auf dem die Fotos noch während des Shootings kontrolliert werden können. Auch Youtube-Filmer werden dieses Feature zu schätzen wissen, denn das Smartphone bzw. Tabelt wird so vollkommen ohne Kabelsalat zum Kontroll-Monitor. Wem das noch nicht reicht, kann die Bilder automatisch mit Standort-Daten ergänzen, sofern das Handy über eine entsprechende GPS-Funktion verfügt.


Hinweis: Es handelt sich hierbei NICHT um Werbung. Ich bekomme keinerlei Zuwendungen dafür. Ich gebe hier nur meine eigenen Erfahrungen wider.

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EBOOK-SONAR stellt mein neues Buch vor

Der renommierte Blog "EBOOK-SONAR" von Lutz Schafstädt aus Potsdam hat mein neues eBook-Projekt "Weniger knipsen: Elemente der Bildgestaltung" am gestrigen Samstag vorgestellt.

 

In meinem neuen Buch zeige ich anhand vieler Beispielfotos die wesentlichen Gestaltungselemente in der Fotografie auf und erkläre deren Anwendung so, dass sie sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene leicht zu verstehen und anzuwenden sind.

 

Im Jahre 2013 war auch schon mein erstes Buch "Wie Sie mehr fotografieren und weniger knipsen" auf der Seite veröffentlicht worden.

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Suchen Sie noch ein "Wow!"-Geschenk?

Wie wäre es mit einem Gutschein für ein Fotografen-Coaching?

So funktioniert es: Sie beschreiben kurz, welche Art von Coaching Sie verschenken möchten (Grundlagenkurs, Fortgeschrittenen-Coaching oder spezielles Coaching zu einem bestimmten Themenschwerpunkt), ich mache Ihnen ein Angebot für ein individuell geplantes Einzel-Coaching über 3 Stunden zum Preis ab EUR 119,- in einer Location im Ruhrgebiet, bei dem der Beschenke garantiert der einzige Teilnehmer ist. Das Coaching ist daher sehr intensiv und effizient. Anschließend erstelle ich den Gutschein auf hochwertigem Fotopapier. Der Gutschein und  ein Exemplar meines Taschenbuchs "Wie Sie mehr fotografieren und weniger knipsen" (Ladenpreis EUR 13,90) geht Ihnen umgehend per Post zu. Sie zahlen die Rechnung per Überweisung oder über Paypal.Der Beschenkte meldet sich später bei mir, um die Details und einen Termin abzustimmen. - Fertig!

Übrigens ist das für Sie risikolos, denn ich gebe Ihnen eine Geld-Zurück-Garantie, falls der Beschenkte nicht zufrieden sein sollte (was in 4 Jahren Coaching-Erfahrung noch kein einziges Mal vorgekommen ist). ;-)


Hier unverbindlich anfragen; Sie erhalten umgehend eine Antwort:

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.

Thomas Stephan
Thomas Stephan


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Geschenkideen für Fotografen (nicht nur zu Weihnachten)

Meine hier dargestellten Empfehlungen basieren ausschließlich auf meinen persönlich gemachten Erfahrungen. Mit Ausnahme der von mir selbst angebotenen Produkte (gekennzeichnet mit *) bin ich hierbei vollkommen unabhängig und bekomme keinerlei Zuwendungen oder andere Vorteile seitens der Hersteller oder der Händler der hier empfohlenen Produkte.

Geschenke für Fotografen unter EUR 10,-

einzelne Fotozeitschrift

pdf eBooks zu Fotogrundlagen *

SanDisk Speicherkarte 32 GB

Abbildung: SanDisk
Abbildung: SanDisk


Geschenke für Fotografen unter EUR 20,-

Lehrbuch Portraitfotografie

Lehrbuch Portraitfotografie (engl.)

Lehrbuch zu Fotogrundlagen *


Speicherkartenleser USB 3.0

Lehrbuch für bessere Fotos

Videoberatung *

Ihre Freundin braucht eine unabhängige Kaufberatung für eine neue Kamera oder ein Objektiv? Ihr Freund ärgert sich über unscharfe Fotos und braucht ein Coaching? - Dann nutzen Sie meine neue Videoberatung über Skype, Facetime oder Whatsapp Video! Pro 30 Minuten EUR 15,-

Auch als Geschenkgutschein!

Anfrage und Terminvereinbarung hier.




Geschenke für Fotografen unter EUR 30,-

SanDisk SD-Speicherkarte 32 GB

Faltreflektor (groß, 107cm)

Lehrbuch für entfesseltes Blitzen


Fernauslöser für entfesseltes Blitzen

AAA Akkus für Funk-Fernauslöser

AA Akkus für Systemblitz


Improvisierte Studios (engl.)

Lichtsituationen meistern (engl.)



Geschenke für Fotografen unter EUR 50,-

Displaylupe für Kontrolle am Set

Akkus Ladegerät (ohne Akkus)

Kameragurt für mittlere DSLRs

Abbildung: Enjoyyourcamera.com
Abbildung: Enjoyyourcamera.com

Wireless USB-Stick 64 GB

Abbildung: SanDisk
Abbildung: SanDisk

Externe Festplatte 1 TB USB 3.0

Portraitfoto-Vorbilder



Geschenke für Fotografen unter EUR 100,-

Adobe Photoshop Elements 15

Adobe erlaubt leider keine Abbildung seiner Produkte

Systemblitz mit Funkauslöser

Akku-Ladegerät (mit 8 Akkus)


Beauty Dish für Portraitfotos

Abbildung: Roundflash.com
Abbildung: Roundflash.com

Kameragurt für große DSLRs

Externe Festplatte 2 TB USB 3.0



Geschenke für Fotografen über EUR 100,-

Gutschein für Fotokurs *

Immerdabei-Outdoor-Kamera

Nikon Keymission 80
Abbildung: Nikon.de

Mobiler Datenspeicher

Abbildung: www.mportable.de
Abbildung: www.mportable.de


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Shooting mit "Nika" in einer alten Papierfabrik

Bereits im Sommer dieses Jahres hatte ich mich mit "Nika" zu einem Portraitshooting in einer alten, teilweise abgebrannten Papierfabrik in Ratingen verabredet. Das Gebäude ist kein "Lost Place", sondern wird in den intakten Bereichen weiter gewerblich genutzt. Trotzdem gibt es mehrere große Räume, in denen es Brandspuren gibt und große Maschinen rumstehen, deren Sinn sich einem nicht sofort erschließt. Hier hatten wir gut 3 Stunden für uns, die wir ausgiebig genutzt haben, um meine neue Akkublitz-Anlage von Jinbei auszutesten. Mehr von "Nika" gibt es hier auf ihrer Seite in der Modelkartei und auf ihrem bzw. meinem Instagram-Account.

 

Wer allein oder unter meiner Anleitung gerne mal mit "Nika" ein Portraitshooting ausprobieren möchte und/oder die Nachbearbeitung solcher Portraits mit Photoshop & Co erlernen möchte, kann mich hier gerne anfragen. Das Ganze ist natürlich auch als Geschenkgutschein bei mir erhältlich.

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Nick Fancher auf petapixel.com zu "Studio anywhere"

Nick Fancher ist ein Fotograf aus Columbus/Ohio, der sich auf minimalistische Setups in ganz einfachen, alltäglichen Locations wie Garagen, Parkhäusern, Kellern oder Wohnzimmer spezialisiert hat. Drei Bücher zum Thema "Studio anywhere" beweisen seine Kompetenz für außergewöhnliche Portrais, bei denen nur ganz wenig Equipment zum Einsatz kommt. Auf petapixel.com hat er eine kurze Zusammenfassung gepostet, nach welchen Lichtsituationen er konkret Ausschau hält und wie er sie nutzt. Hier geht es zu dem Blogpost und hier hat er ein Video dazu gepostet.

Filtersammlung "On1 Effects" Version 10 kostenlos

Zum Vergrößern bitte anklicken
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Die auf Bildbearbeitung spezialisierte Firma On1 bietet ihre Software "On1 Effects" immer mal wieder zum kostenlosen Download an. Der Normalpreis beträgt knapp USD 100,-, aber immer kurz vor Veröffentlichung einer Nachfolgeversion bietet der Herstellen seinen Newsletter-Abonnenten einen kostenlosen Download der Vollversion seiner aktuellen Version an. Aktuell gibt es die mächtige Version 10.5 für umsonst!

 

Ich habe die Vorgängerversionen 8 und 9 bereits seit Jahren genutzt und kam damit sehr gut klar. Jetzt bin ich auf die aktuelle Version 10.5 umgestiegen. Alle Filter sind übrigens mit einem Verlaufswerkzeug wie in Photoshop anwendbar.

 

"On1 Effects free" ist aber keine vollumfängliche Bildbearbeitungsoftware. Vielmehr bietet sie eine ganze Reihe vordefinierter Filter, die man mit wenigen Mausklicks auf sein Foto anwenden kann. Die Software installiert sich automatisch als Plugin für Adobes Lightroom oder Photoshop bzw. Photoshop Elements, kann aber auch mit seiner eigenen Oberfläche "stand alone" genutzt werden.

Zum Vergrößern bitte anklicken
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Der Workflow sieht in etwa so aus: Foto entweder in "On1 Effects" oder innerhalb von Lightroom oder Photoshop öffnen, durch die Filter browsen, Filter ausprobieren und anwenden, ggf. Filter kombinieren, abspeichern, fertig.

 

Neben diversen Effekt-Filtern findet man auch Schärfungstools, HDR-Effekte, Schwarz/Weiß-Effekte, Verlaufsfilter, Kontrastverstärker und jede Menge mehr.

 

Ich find's gut und kann auch die neuste Version dieser Software nur empfehlen! 

Hier geht's zum Download auf der Homepage des Herstellers:

https://www.on1.com/products/effects10free/

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Sigma bringt neue 85mm Portrait-Festbrennweite auf den Markt

SIGMA 85mm F1,4 DG HSM
Quelle: Sigma (SIGMA 85mm F1,4 DG HSM)

Endlich erfüllt der Hersteller Sigma den Wunsch vieler Portraitfotografen nach einer leistungsstarken 85mm Festbrennweite, die es in Sachen Abbildungsleistung und Preis mit den Linsen der Marken Canon und Nikon aufnehmen kann. In den letzten Jahren baute Sigma vor allem die eigene "Art-Serie" mit hochwertigen und leistungsstarken Objektiven aus. Dieses Portfolio wird jetzt (endlich) mit der 85mm-Festbrennweite  (die genaue Bezeichnung ist Sigma 85mm F1,4 DG HSM [Art]) komplettiert.

 

Auf der Photokina wurde das Objektiv, das ab November in Deutschland verfügbar sein soll, mit einem Preis von EUR 1.249,- angekündigt. Natürlich verfügt dieses Objektiv über einen schnellen und leisen Ultraschallmotor (HSM), der inzwischen nicht nur in dieser Preisklasse zum Standard gehört. 14 Linsen bringen eine ganze Menge Gewicht mit, konkrete Angaben dazu konnte ich auf die Schnelle aber nicht finden. Ich rechne mit etwa 1,5kg (!). Das viele Glas ist in einem Metallgehäuse und im üblichen, hochwertigen Design von Sigmas "Art-Serie" untergebracht. - Ich freue mich schon drauf!

 

Hinweis: Ich bekomme keinerlei Zuwendungen von den Herstellern Sigma, Canon oder einem Händler oder sonst wem. Die hier geäußerten Meinungen sind frei von kommerziellen Interessen und sind keine Werbung. Andernfalls würde ich sie als solche eindeutig kennzeichnen.

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App für Fotografen: Prisma

Quelle: www.play.google.com
Quelle: www.play.google.com

Hersteller: Prisma Labs Inc.

Wie viele andere Smartphone-Apps stellt auch "Prisma" eine Reihe Filter zur Verfügung, die auf eigene Fotos angewendet werden können. Hier werden die Fotos jedoch im Stil bekannter Künstler automatisch überarbeitet. Darunter finden sich Vorlagen, die von Edvard Munch, Picasso, Piet Mondrian, Katsushika Hokusai und Roy Lichtenstein inspiriert sind. Anleihen wurden aber auch bei Filmen wie Breaking Bad oder bei japanischen Animes genommen.

Die Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen. Leider werden die fertigen "Kunstwerke" jedoch automatisch mit einem gut lesbaren Werbeaufdruck in der rechten untere Ecke versehen. Für eine Veröffentlichung reicht die Ausgabequalität, aber an eine ernsthafte Weiterverwendung außerhalb von Social Media & Co ist leider nicht wirklich zu denken.


Hinweis: Es handelt sich hierbei NICHT um Werbung. Ich bekomme keinerlei Zuwendungen dafür. Ich gebe hier nur meine eigenen Erfahrungen wider.

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Bildbearbeitung mit "Dark Contrasts" aus der Nik Collection

Der Filter "Dark Contrasts" aus der kostenlosen "Nik Collection" von Google betont Details und Texturen im gesamten Bild übermäßig stark, was zu einem dunkleren aber stimmungsvollen Ergebnis führt. Insbesondere detaillierte Strukturen, wie hier das Fell der Tiere, werden betont. Zusätzlich werden Schatten aufgehellt und Spitzlichter gedämpft, was das Foto stimmiger wirken lässt.

 

Beispiele (links ohne, rechts mit Filter):

Photowalk in der ZOOM Erlebniswelt in Gelsenkirchen

Heute war ich mit einem sehr netten Kunden in Gelsenkirchen in der ZOOM Erlebniswelt.

 

Zwar stehe ich Zoos und Tierparks grundsätzlich kritisch gegenüber, dennoch sind uns heute einige schöne Tierportraits gelungen.  Nachfolgend eine kleine Auswahl der Fotos.

 

Wer Lust hat, mit mir einen solchen Photowalk zu machen und das mit einem Coaching zu verbinden, bei dem er mit vielen Tipps und Tricks rum um das Thema Tier-Fotografie versorgt wird, kann bitte hier anfragen.

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Photowalk mit Langzeitbelichtungen im Medienhafen Düssledorf

Nach einiger Zeit war ich mal wieder im Medienhafen in Düsseldorf unterwegs. Begleitet wurde ich von einem neuen Kunden, der bei mir zwei Coachings zu den Themen "Langzeitbelichtungen" und "Bildgestaltung" gebucht hatte.

 

Wir hatten Glück mit dem Wetter, denn kurz nach Ende unserer Session ging in Düsseldorf ein Gewitter nieder. Wir kamen aber noch trockenen Fußes ins Parkhaus.

 

Wer Interesse an ähnlichen Exkursionen hat, kann mich hier unverbindlich anfragen.

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Einsteigerkamera mit Objektiv bis EUR 1.000,-

Das Dilemma

Ich werde oft gefragt, welche Einsteigerkamera ich empfehlen würde. Leider ist die Antwort auf diese vermeintlich einfache Frage alles andere als simpel. Eigentlich müsste ich mit diversen Gegenfragen antworten: "Welche Kamera benutzt Du bisher? Was gefällt Dir daran nicht mehr? Soll es wirklich eine Spiegelreflexkamera werden?  Warum? Bist Du Dir im Klaren darüber, dass so eine DSLR nicht in die Jackentasche passt? Wie oft und was willst Du fotografieren? Was willst Du ausgeben? Darf es auch eine Gebrauchte sein? Kannst Du Dir Equipment bei einem Kumpel ausleihen? Welche Marke benutzt er (damit seine Objektive auch auf Deine Kamera passen)? Möchtest Du nur knipsen, also hauptsächlich die Automatiken nutzen, oder bist Du bereit, tiefer einzusteigen und "richtig" fotografieren zu lernen?" usw.

 

Aber kaum jemand hat sich darüber Gedanken gemacht oder nimmt sich die Zeit dafür bzw. hat bisher überhaupt genug Erfahrungen gesammelt, um artikulieren zu können, was die neue Kamera besser machen soll als seine alte. Die meisten sind einfach nur enttäuscht von den Ergebnissen ihres Handys und den "Point and Shot"-Kompaktkameras, die sie bisher genutzt haben. Eine DSLR ist teurer und verspricht allein deshalb schon bessere Fotos (?!). - Nun, die meisten schrecke ich mit meinen Fragen ab. Daher versuche ich hier einfach mal, die Erfahrungen der letzten Jahre aus solchen Gesprächen und meinen Fotokursen zusammenzufassen und eine pauschale Empfehlung abzugeben:


"Immer drauf"-Objektiv mit großem Brennweitenbereich

Wichtiger noch als die Kamera ist das Objektiv, deshalb fange ich damit mal an: Als Einsteiger ist man oft versucht, die Limitierungen des mit der Kamera gekauften Kit-Objektivs (meist ein 18-55mm) durch ein zweites preisgünstiges Objektiv mit langer Brennweite zu überwinden. Meistens landet man dann bei einem 55-300mm Tele-Objektiv. Anfangs ist das toll, weil man nun endlich seine Motive nah genug heranzoomen und sogar freistellen kann. Aber spätestens im ersten Urlaub ist man genervt, weil man eine größere Kameratasche braucht, um beide Objektive mit sich herumzutragen. Hat man erst mal die ersten Objektivwechsel hinter sich, wird es nervig und man wünscht sich, dass man sowohl die kurzen als auch die langen Brennweiten in einem Objektiv zusammenfassen könnte, um das Objektiv dann einfach "immer drauf" lassen zu können. So ist der Begriff der "immer drauf"-Objektive entstanden, die eigentlich "Reiseobjektive" heißen.

 

Man muss wissen, dass solche Reiseobjektive mit 10fach Zoom und mehr (200mm/18mm = 11fach) bauartbedingt einen Kompromiss darstellen: Festbrennweiten werden immer schärfer und lichtstärker sein, als solche Zoom-Riesen. Dennoch überwiegen die Vorteile und die Ergebnisse sind bei neueren Modellen wirklich gut und genügen nicht nur den Ansprüchen von Anfängern. Daher empfehle ich ein Reiseobjektiv mit einem Brennweitenbereich, der die allermeisten Situationen abdeckt.

 

Das Sigma 18-300mm f/3.5-6.3 DC Macro OS HSM aus der "Contemporary-Serie" kann ich ruhigen Gewissens empfehlen, da ich es selbst bei meinen Fotokursen als Leihobjektiv einsetze. Der Neupreis liegt aktuell bei rund EUR 400,-. Die Abkürzung "DC" bringt zum Ausdruck, dass dieses Objektiv für Kameras mit dem gebräuchlichen APS-C Sensor gebaut wurde (also nicht für Vollformat-Sensoren). "Macro" bedeutet, dass man auf der 300mm-Einstellung auch Nahaufnahmen machen kann, "OS" ist die Abkürzung für "Optical Stabilizer" (eine Art "Anti-Verwackel-Funktion") und "HSM" steht für "Hypersonic Motor", was bedeutet, dass der Autofokusmotor besonders schnell und leise ist.

Sigma 18-300mm f/3.5-6.3 DC Macro OS HSM, Quelle: www.sigma-foto.de
Sigma 18-300mm f/3.5-6.3 DC Macro OS HSM, Quelle: www.sigma-foto.de

Die Kamera

Bei dem Kameragehäuse (auch als "Body" bezeichnet) beziehe ich mich auf den Hersteller Canon. Entsprechende Pendants gibt es aber auch von Nikon, obwohl ich hier das Bedienkonzept und die Menüführung etwas gewöhnungsbedürftig finde. Von anderen Herstellern würde ich als Einsteiger die Finger lassen (Panasonic, Lumix, Olympus, Sony usw.), weil der Markt hier kleiner und spezieller ist. Möchte man später gebrauchte Objektive nachkaufen, ist man bei den "großen" Herstellern Canon und Nikon einfach besser aufgehoben, weil das Angebot viel größer ist. Das gilt auch für den Zubehörmarkt.

 

Zieht man bei EUR 1.000,- eine Grenze und folgt man meiner Empfehlung für das Objektiv bleiben jetzt noch EUR 660,- für den Body. Die Anfängerkameras von Canon mit den "vierstelligen" Modellbezeichnungen (aktuell "1300D") bekommt man schon für EUR 350,-. Allerdings geht man hier wieder viele Kompromisse in Sachen Bedienkonzept und Zukunftsfähigkeit ein. Deshalb empfehle ich lieber die nächsthöhere "dreistellige" Modellklasse von Canon.  Damit wären wir bei der Canon EOS 760D angekommen, die aktuell für EUR 640,- zu haben ist. Anders als bei den anderen "dreistelligen" Modellen, verfügt diese bereits über ein zusätzliches Wahlrad für die Blendeneinstellung auf der Gehäuserückseite und ein zweites kleines Display auf der Oberseite des Gehäuses. Beides sind eigentlich Leistungsmerkmale, die es erst ab den "zweistelligen" Canon-Modellen gibt.

 

Eine Alternative zu neuen Kameras stellen gebrauchte dar. Daher empfehle ich, bei einem Fotofachhändler eine gebrauchte Kamera zu kaufen, denn hier hat man im Gegensatz zu ebay & Co. eine Gewährleistung von mindestens 6 Monaten, man geht also kein Risiko ein. Der Fachhändler liest einem auch aus, wie viele Auslösungen die Kamera hinter sich hat. Alles unterhalb von 20.000 Klicks ist kein Problem. Die Kameras halten meist 100.000 Spiegelschläge und mehr aus.

 

Für den Preis einer neuen "Dreistelligen" bekommt man hier eine etwas ältere "Zweitstellige" (z.B. Canon EOS 60D für EUR 450,- oder Canon EOR 70D für EUR 650,-). Das bisherige "einstellige" Top-Modell der APS-C-Kameras von Canon, die Canon EOS 7D ist sogar für rund EUR 500,- gebraucht zu haben.

 

Ob man also eine neue Canon EOS 760D oder eine gebrauchte Canon EOS 70D oder eine gebrauchte Canon EOS 7D kauft, bleibt preislich fast gleich. Von den "vierstelligen" Anfängerkameras würde ich die Finger lassen.

 

Welches Modell es denn nun werden soll, würde ich von der Haptik abhängig machen. Fassen Sie die Kameras an, probieren Sie sie beim Händler kurz aus! Sie werden merken, dass die Gehäuse unterschiedlich groß sind, so ist die 7D deutlich wuchtiger als die eher zierliche 760D, die sogar über ein Klappdisplay verfügt, was die 7D nicht hat. Die 7D hat aber ein Magnesiumgehäuse und fühlt sich einfach besser an als die 760D (finde ich jedenfalls). Machen Sie die Kaufentscheidung ruhig davon abhängig, welche der Modelle Ihnen am besten in der Hand liegt und wie sie sich "anfühlt". Schließlich ist es ein Hobby und der Gebrauch der Kamera soll Ihnen Spaß machen! Zusammen mit dem Reiseobjektiv haben sie dann eine hochwertige DSLR-Ausrüstung für unter EUR 1.000,- erworben. Denken Sie noch an eine schnelle Speicherkarte und einen Schutzfilter für das Objektiv.

 

Weiterführende Links:

Weitere Empfehlungen von mir finden Sie hier.

Blogpost "Für Einsteiger relevante Unterschiede der DSLR-Modellreihen"

Blogpost "Warum nicht auch mal gebraucht kaufen?"

Blogpost "Canon EOS 7D vs. neue Canon EOS 7D Mark II"

Canon EOS 760D

Canon EOS 760D, Quelle: Canon.de
Canon EOS 760D, Quelle: Canon.de

Canon EOS 70D

Canon EOS 70D, Quelle: Canon.de
Canon EOS 70D, Quelle: Canon.de

Canon EOS 7D

Canon EOS 7D, Quelle: Canon.de
Canon EOS 7D, Quelle: Canon.de


 

Meine hier dargestellten Empfehlungen basieren ausschließlich auf meinen persönlich gemachten Erfahrungen. Hierbei bin ich vollkommen unabhängig. Ich bekomme keinerlei Zuwendungen oder andere Vorteile seitens der Hersteller oder der Händler der hier empfohlenen Produkte.

Hinweis zur Verwendung von Marken und Logos auf dieser Website.

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Fotozeitschriften im Vergleichstest

Fotozeitschriften FOTOHITS Nr. 6/2016 gegen CHIP FOTO VIDEO Nr. 7/2016

Hinweis: Der hier vorgenommene "Vergleichstest" ist rein subjektiv, die angelegten Kriterien halten keiner strengen Überprüfung auf Neutralität stand. Aber das ist auch nicht das Ziel. Ich möchte einfach meinen persönlichen Eindruck zu diesen Ausgaben widerspiegeln, weil ich oft gefragt werde, welche Fotozeitschrift in empfehlen würde. Da die Qualität von Ausgabe zu Ausgabe schwankt, fällt es mir schwer, hier eine Empfehlung auszusprechen. Daher habe ich mich zu dieser Art der Auseinandersetzung und Darstellung entschlossen. Im Übrigen bekomme ich keinerlei Zuwendungen oder Vorteile von den Herausgebern der von mir vorgestellten Zeitschriften. Ich zahle den vollen Preis und habe auch keinen Kontakt zu den Redaktionen. - Für Feedback wäre ich dankbar. Bitte nutzen Sie die Kommentarfunktion unter dem Artikel.

Quelle: fotohits.de und chip-kiosk.de/chip-foto-video
Quelle: fotohits.de und chip-kiosk.de/chip-foto-video

FOTOHITS Nr. 6/2016

Ladenpreis, Umfang, Werbeanteil, Preis pro Seite

Zuerst zu den harten Fakten: Die aktuelle FOTOHITS kostet EUR 3,50 und umfasst 116 Seiten, wovon mehr als 12 ganze Seiten mit Werbung belegt sind. Das entspricht einem Werbeanteil von 10,9%. Lässt man die Werbung weg, bleiben etwas mehr als 103 Seiten echter Inhalt. Bereinigt um die Werbung kostet eine Inhaltsseite also rund 3,4 Cent.

Die Umschlagseiten werden als Inhaltsseiten mitgezählt, zumal die Frontseite auch vom Verlag mit der Seitennummer 1 versehen wird. Testberichte oder Produktdarstellungen mit kurzen redaktionellen Texten werden für beide Fotomagazine nicht als Werbung gewertet.

Inhalte, Schwerpunkte der Ausgabe

Wie in den meisten Magazinen, die sich mit der Fotografie beschäftigen, bilden auch in dieser Ausgabe der FOTOHITS Produktvorstellungen und -tests einen der Schwerpunkte. So werden unter anderem vier neue Kameras, drei Objektive und ein Anschluss-Konverter ausführlich getestet. Wieder werden zwei Software-Vollversionen an die Leser kostenlos abgegeben, deren Nutzwert überschaubar ist.  Weitere Software wird vorgestellt und besprochen.

Ein weiterer Schwerpunkt dieser Ausgabe ist das Thema Outdoor-Fotografie mit der sich daraus ergebenden Fragestellung, wie man seine Ausrüstung vor Witterungseinflüssen, Schmutz usw. schützen kann. In der Rubrik "Wissen" werden unter anderem Fototricks und Spezialeffekte erklärt und eine Artikelserie zum Thema Panoramafotografie fortgesetzt.

Außerdem werden die Siegerfotos der Sony World Photography Awards vorgestellt. Hier ist mir das Editorial positiv aufgefallen, in dem die Frage aufgeworfen wird, was bei solchen Awards eigentlich bewertet wird. Sind es die "besten" Fotos, die dort prämiert wurden oder doch nur solche, die eine Story zu bieten haben. "Fotos ohne Beipackzettel" scheinen nicht mehr für sich selbst stehen zu können, sondern die Story hinter dem Bild scheint aktuell wichtiger zu sein, muss aber erklärt werden, weil sie sich dem Betrachter nicht sofort erschließt.

Mehrwert

Die aktuelle Ausgabe war ein netter Zeitvertreib für mich (ich habe die FOTOHITS abonniert). Konkreten Mehrwert in Form von Anregungen für meinen Blog, neues Equipment für mich oder Tipps, die ich noch nicht kannte, enthielt diese Ausgabe für mich leider nicht. Allerdings habe ich den Artikel über die Fotografin Regina Relang mit Interesse gelesen und werde wahrscheinlich die Ausstellung im Schloss Oberhausen besuchen.

Fazit

Ich mag die FOTOHITS. Aber man merkt, dass der günstige Preis auch irgendwie finanziert werden muss. Das geschieht über viele Produktplatzierungen/-Vorstellungen. Wen das nicht stört oder wer darüber sogar Anregungen zum Kauf von neuem Equipment erhalten möchte, ist hier richtig. Gut gefallen hat mir unter anderem die kritische Auseinandersetzung mit den Sony World Photography Awards und das Interview mit einer der Preisträgerinnen.

CHIP FOTO VIDEO Nr. 7/2016

Ladenpreis, Umfang, Werbeanteil, Preis pro Seite

Im Vergleich dazu bietet die aktuelle CHIP FOTO VIDEO mit 132 Seiten etwas mehr Inhalt, kostet aber auch mit EUR 4,50 etwas mehr als ihre Kontrahentin. Der Werbeanteil liegt bei 12,5%, was 16,5 ganzen Seiten Werbung entspricht. Bereinigt um diese Werbung zahlen wir also 3,9 Cent pro echter Inhaltsseite. Die vorliegende Fassung beinhaltete auch eine DVD mit einem eBook über Portraits, einem mehrteiligen Video-Tutorial über Photoshop Elements sowie Testfotos zu den getesteten Kameras . Die Ausgabe mit DVD kostet EUR 2,- mehr. Um Kosten und Preis vergleichbar zu halten, wird die DVD nicht mit bewertet.

Inhalte, Schwerpunkte der Ausgabe

Ein Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe liegt in der Diskussion verschiedener Locations. So werden Beispielfotos aus Museen, U-Bahn-Haltestellen, Konzerten, Höhlen usw. vorgestellt, die als Anregungen zum Nachmachen dienen sollen. Weitere Bildideen von abstrakt, Seifenblasen, über Familienfotos in einer Halfpipe, Langzeitbelichtung bis zur Street Photography werden vorgestellt und mit Beispielfotos unterlegt. Dabei werden Themen wie entfesseltes Blitzen, Portraitretusche, Nachschärfen, Bildrauschen, Zoomstufen bei Systemblitzen,  Lichtformer usw. einfach gleich mit behandelt. Dadurch wirken die Artikel sehr kompakt und abwechslungsreich. Natürlich bleiben die einzelnen Themen an der Oberfläche, was aber nicht stört. Sie sollen Anregungen liefern, was auch gelingt.

Der Werbeanteil der aktuellen Ausgabe der CHIP FOTO VIDEO ist insgesamt sogar etwas höher als bei der FOTOHITS, trotzdem sind die Produktplatzierungen irgendwie weniger offensichtlich. Der Sony World Photography Award wird auch hier angesprochen, eine kritische Auseinandersetzung oder gar ein Interview mit einem der Preisträger erfolgt, anders als bei der FOTOHITS, hier leider nicht.

Wenn ich richtig gezählt habe, werden 5 Kameras und 18 Objektive getestet und in umfangreichen Ranglisten einsortiert, wobei die Testberichte nicht so in die Tiefe  gehen, wie die der FOTOHITS.

Mehrwert

Ich überlege, ob ich den Artikel zur Hautretusche als Anregung dazu nutzen werde, einen Blogpost oder ein Video zu diesem Thema zu veröffentlichen. Wie für die CHIP FOTO VIDEO üblich, ist der Artikel gut aufgemacht, bleibt aber sehr an der Oberfläche. Das kann ich vielleicht besser ;-)

Darüber hinaus war der konkrete Mehrwert für mich eher überschaubar und lag ähnlich wie bei der FOTOHITS in einer angenehmen Beschäftigung mit meiner Foto-Leidenschaft.

Fazit

Für mich hat diese Ausgabe der CHIP FOTO VIDEO leicht die Nase vorn. Die Aufmachung und die Themen haben mich eher angesprochen, was den geringen Mehrpreis gegenüber der FOTOHITS rechtfertigt. Mich irritiert allerdings, dass die Artikel meist "anfängertauglich" an der Oberfläche bleiben, das vorgestellte Equipment aber "high end" ist. So hat diese Ausgabe kein Problem damit, Kameras für EUR 6.000,- bis EUR 7.000,- zu testen, während ein paar Seiten vorher erklärt wird, wie man ein Objektiv wechselt ... (?!).



Wen das Thema Fotozeitschriften interessiert, dem empfehle ich noch folgenden Blogpost von mir:

Fotozeitschriften im Vergleichstest vom 02.09.2014


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Ralf Bleckmann

Ralf Bleckmann
Ralf Bleckmann

Ralf Bleckmann ist heute Morgen im Alter von 53 Jahren verstorben. Viel zu jung, unerwartet für die, die glaubten ihn gekannt zu haben, unter schwer zu begreifenden Umständen, vorhersehbar für ihn selbst.

 

Als ich vor über 20 Jahren enttäuscht von meinen Fotos aus einem Portugal-Urlaub zurückkehrte und ihn als Kollegen um Hilfe bat, riet er mir zum Kauf einer gebrauchten analogen Spiegelreflexkamera mit einem Weitwinkelobjektiv.

 

 

Das war der Moment, als ich begann weniger zu knipsen und mehr zu fotografieren.

 

Auch in den Jahren danach haben wir uns gern über die Fotografie ausgetauscht und er war immer ein guter Zuhörer und kompetenter Ratgeber. Manchmal war er auch weniger von der Lösung als vielmehr von dem Problem fasziniert. Dann redete er zu viel und vergaß schließlich die eigentliche Frage. Das machte ihm nichts, denn er konnte praktisch zu jedem Thema referieren. Diese Marotte sah ich ihm gerne nach, denn er hatte ein stets freundliches und hilfsbereites Wesen.

 

Ich bin sicher, dass er Tausende guter Fotos im Laufe der Jahre gemacht hat, die er aber leider nie mit der Welt geteilt hat. Warum weiß ich nicht. Ich würde gerne glauben, dass er sich selbst genug war und sich seine Fotos ab und an bei einer Pfeife zufrieden angeschaut hat. Sicher bin ich mir da leider nicht.


Danke Ralf, ich habe viel von Dir gelernt. Durch Dein Leben und auch durch Deinen Tod.


Ich wünsche weiterhin allzeit gutes Licht!
Thomas Stephan von wenigerknipsen.de

Empfehlung: Nik Collection jetzt kostenlos downloaden

Google hatte 2012 die ursprünglich deutsche Firma Nik übernommen und erstmal den Preis der Bildbearbeitungssoftware von USD 500,- auf USD 150,- reduziert. Vor ein paar Wochen hat die umfangreiche Nik Collection zur Bildbearbeitung in Deutschland noch EUR 119,- gekostet und war damit angesichts des Leistungsumfangs nicht zu teuer. Doch jetzt fokussiert Google seine Entwicklerkapazitäten auf andere Projekte rund um Google Photos und Snapseed und stellt den Vertrieb und die Wartung der immerhin sieben Module umfassenden Nik Collection ein.

 

Die gute Nachricht: Die Nik Collection kann ab sofort von der Google-Seite in der aktuellen Version heruntergeladen und kostenlos genutzt werden.

 

Sie besteht aus folgenden Modulen: Analog Efex Pro (Filter für Analog-Effekte), Color Efex Pro (u.a. Farbfilter und -korrektur), Silver Efex Pro (Schwarzweiß-Bildbearbeitung), Viveza (Selektive Farb- und Tonwertanpassung), HDR Efex Pro (High Dynamic Range), Sharpener Pro (Schärfung), Dfine (Rauschreduzierung). Bis auf HDR Efex Pro können alle Module als Plugins für Adobe Photoshop, Adobe Photoshop Elements, Adobe Lightroom und Aperture oder alternativ als eigenständige Programme unter Windows und Mac genutzt werden. Die Installation erfolgt vollautomatisch und ist kinderleicht.

 

Ich persönlich verwende Silver Efex Pro und Color Efex Pro schon seit Jahren und bin sehr zufrieden mit diesen Ergänzungen für meine Photoshop Elements-Software. Ich kann die Nik Collection daher allein schon wegen dieser beiden Module wirklich empfehlen!

 

Hier geht es zum kostenlosen Download: https://www.google.com/intl/de/nikcollection/

 

Für Hilfestellungen zur Nutzung der Module empfehle ich den entsprechenden Youtube-Kanal:

https://www.youtube.com/user/NikSoftwareLessons

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Für Einsteiger relevante Unterschiede der DSLR-Modellreihen

Will man sich ernsthaft mit der Digitalfotografie beschäftigen, wird man die direkte Kontrolle von Blende, Belichtungszeit und ISO sehr schnell zu schätzen wissen. Vorteilhaft ist es, wenn für diese drei elementaren bildgestaltenden Parameter separate Regler am Gehäuse der Kamera vorhanden sind. Doch die Bedienkonzepte der Spiegelreflexkameras unterscheiden sich, was hier am Beispiel des Herstellers Canon verdeutlicht werden soll:

Die "vierstelligen" Einsteigerkameras von Canon (also EOS 1300D, 1200D usw.) unterscheiden sich im Bedienkonzept von den etwas besser ausgestatteten "dreistelligen" Amateurkameras (EOS 750D, 700D, 600D usw.).  Diese wiederum unterscheiden sich ihrerseits von den "zweistelligen" semi-professionellen Modellen (EOS 80D, 70D, 60D usw.) Bei Canon haben die Profi-Modelle einstellige Typenbezeichnungen mit Zusätzen, die auf die Generation hinweisen (z.B. EOS 5D Mark III oder EOS 1D X Mark II).

 

Aber zurück zu den Bedienkonzepten und damit den für Einsteiger und Amateuren relevanten Unterschieden: Alle Modellreihen verfügen oberhalb des Auslösers über ein kleines Wahlrad, das mit dem rechten Zeigefinger bedient wird. Der jeweils gewählte Parameter kann damit verkleinert oder vergrößert werden. Bei den "vierstelligen" Modellen wird hiermit (wir gehen vom manuellen Modus "M" bei allen Kameras aus) zunächst nur die Belichtungszeit verändert.

EOS 1300D
Quelle: Canon.de (EOS 1300D)

Will man den ISO-Wert oder die Blende verändern, muss zunächst auf der Rückseite mit dem rechten Daumen die Taste "ISO" oder "Av+/-" (für den Blendenwert) gedrückt werden. Erst dann kann man mit dem kleinen Wahlrad auf der Oberseite diese Werte verändern.

Das ist umständlich, zumal bei der Veränderung der Blende die Taste sogar festgehalten werden muss. Will man im großen Display manövrieren, muss zuerst die "Q-Taste" gedrückt werden, um die als Kreuz angeordneten Tasten dann als Navigationstasten benutzen zu können.

Einsteigerkameras bei Canon verfügen über kein ausklappbares Display.

EOS 700D
Quelle: Canon.de (EOS 700D)

Am Beispiel der Canon EOS 700D sieht man hier das kleine Wahlrad hinter dem Auslöser sehr gut.

 

Abgesehen von einem ausklappbaren Display schneiden die "Dreistelligen" im Vergleich zu den "Vierstelligen" in Sachen Bedienkonzept kaum besser ab: Hier befindet sich auf der Oberseite der Kamera zwar eine separate ISO-Taste, die kurz mit dem Zeigefinger gedrückt wird, um den Wert anschließend mit dem kleinen Wahlrad verändern zu können. Will man aber die Blende verändern, muss auch hier die Taste "Av+/-" auf der Gehäuse-Rückseite umständlich gedrückt gehalten werden.

EOS 80D
Quelle: Canon.de (EOS 80D)

 

Erst die "Zweistelligen" bieten neben der separaten ISO-Taste auf der Oberseite ein zusätzliches, größeres Wahlrad auf der Gehäuse-Rückseite, das mit dem Daumen der rechten Hand bedient wird. So hat man auch diesen Wert direkt unter Kontrolle ohne zusätzliche Tasten zu drücken.

 

Anstelle eines separaten "Joysticks" zur Navigation im Hauptdisplay, wie es bei den Profi-Modellen üblich ist, bieten die "zweistelligen" Modelle nur eine Wippe in der Mitte des großen Wahlrads, die durch Drücken der "Q-Taste" aktiviert wird.

EOS 80D
Quelle: Canon.de (EOS 80D)

 

Außerdem verfügen die Modelle ab dieser Reihe über ein zweites kleines Display auf der Gehäuse-Oberseite, auf dem die wichtigsten Werte zusätzlich angezeigt werden. Separate Tasten steuern den Autofokus, den Serienbildmodus, die Belichtungsmessung und die Display-Beleuchtung. Um hierfür Platz zu schaffen, muss das große Wahlrad für den Betriebsmodus von der rechten auf die linke Seite der Kameraoberseite weichen, wie es auch bei den Profi-Modellen üblich ist.

 

Wie schon die dreistelligen Modelle ist auch das Hauptdisplay bei den zweistelligen ausklappbar, dreh und schwenkbar, was Aufnahmen am Boden oder über dem Kopf erleichtert. Außerdem ist ein eingeklapptes Display besser vor Kratzern geschützt.

 

Fazit: Nicht nur rein technische Parameter unterscheiden die verschiedenen Modellreihen der Hersteller, es sind auch klare Unterschiede im Bedienkomfort erkennbar, die den Preisunterschied rechtfertigen sollen. Ich kann es daher nicht oft genug sagen: Bevor man sich eine neue digitale Spiegelreflexkamera zulegt, sollte man auch ein etwas älteres Modell aus einer "höherwertigen" Modellreihe in Erwägung ziehen. Meist kann man hier mehr Leistung und mehr Bedienkomfort für das gleiche Geld bekommen.

 

Ein Beispiel: Die neue Canon EOS 1300D (Einsteiger-Modellreihe) kostet ab April 2016 EUR 375,- im Handel. Eine gebrauchte Canon EOS 60D (semi-professionelle Modellreihe) kostet im Second-Hand-Markt genauso viel. Es lohnt sich daher ein Blick auf die Gebrauchtartikellisten der Fachhändler.

 

Mehr Infos zur Anschaffung gebrauchter Kameras finden Sie  hier.

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Outdoor-Shooting mit Model Samira

Mit Samira (Tochter meiner besten Freundin) war ich dieses Mal im Parkhaus des Nordsternparks in Gelsenkirchen. Es war ziemlich windig, wodurch Samiras Haare kaum zu bändigen waren und sich auf vielen der Fotos im Gesicht wiederfinden. Im Ergebnis finde ich das aber sogar recht spannend.

Im ersten und letzten Drittel des Shootings kamen neben meiner Canon 5D Mark III, noch ein einzelner Systemblitz von Yongnuo, der über einen Funkfernauslöser des gleichen Herstellers ausgelöst wurde, sowie ein stabiles Lampenstativ von Calumet zum Einsatz. Als Blitzdiffusor habe ich den faltbaren Beauty Dish von Round Flash verwendet. Im zweiten Drittel haben wir nur das spärliche Licht genutzt, das vorhanden war ("available light"), so dass ich mit den ISO-Werten nach oben musste, was aber kein Problem war. Im Nachgang erfolgte die RAW-Entwicklung und die Retusche über Photoshop Elements.

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App für Fotografen: Google Drive

Quelle: www.play.google.com
Quelle: www.play.google.com

Hersteller: Google Inc.

Google Drive

Auch Google stellt wie Dropbox oder Microsoft einen Cloud Speicher zur Verfügung. Er heißt "Google Drive" und bietet wie der Konkurrent Microsoft 15 GB kostenlosen Speicherplatz im Netz zur Verfügung. Die Idee ist dieselbe: Dateien werden nicht lokal sondern im Internet gespeichert und so weltweit für verschiedenste Endgeräte und berechtigte Nutzer verfügbar gemacht. "Google Drive" kann also beispielsweise als Backup für die eigene Fotosammlung dienen.

Vorsicht bei der Rechtevergabe! Wer Dateien als "öffentlich" kennzeichnet, den nimmt Google beim Wort: Diese Dateien sind dann über die Suchmaschine für Jedermann zu finden und aufrufbar! 

Zwar geriet Google anders als Dropbox bisher nicht wegen größerer Sicherheitspannen beim Cloudspeicher in die Schlagzeilen, aber auch hier ist anzunehmen, dass selbst der Gigant Google nicht "No!" sagen kann, wenn die US-Geheimdienste anklopfen. Deshalb auch hier einen Stern weniger.


Hinweis: Es handelt sich hierbei NICHT um Werbung. Ich bekomme keinerlei Zuwendungen dafür. Ich gebe hier nur meine eigenen Erfahrungen wider.

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App für Fotografen: OneDrive

Quelle: www.play.google.com
Quelle: www.play.google.com

Hersteller: Microsoft Corp.

OneDrive

Ein mit der Dropbox vergleichbarer Cloud Speicher wird von Microsoft angeboten und heißt "OneDrive". Auch hier ist die Idee, dass man Dateien nicht auf einer lokalen Festplatte speichert, sondern in der "Cloud", also im Internet. Hierdurch kann man weltweit auf diese Dateien zurückgreifen oder Sie mit anderen Nutzern teilen. Bei "OneDrive" startet man als Windows-Nutzer mit satten 15 GB kostenlosem Cloud Speicher. Wer seine Fotos also lieber nicht bei einem Festplatten-Crash des eigenen PCs oder Notebooks verlieren möchte, könnte Sie in die Cloud hochladen und OneDrive als Backup nutzen.

Zwar geriet Microsoft anders als Dropbox bisher nicht wegen größerer Sicherheitspannen in die Schlagzeilen, aber auch hier ist anzunehmen, dass Microsoft nicht "No!" sagen kann, wenn die US-Geheimdienste anklopfen. Deshalb auch hier einen Stern weniger.


Hinweis: Es handelt sich hierbei NICHT um Werbung. Ich bekomme keinerlei Zuwendungen dafür. Ich gebe hier nur meine eigenen Erfahrungen wider.

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App für Fotografen: Dropbox

Quelle: www.play.google.com
Quelle: www.play.google.com

Hersteller: Dropbox Inc.

Die "Dropbox" ist ein leistungsfähiger und einfach zu bedienender Cloud Speicher, den man sowohl von mobilen Endgeräten, als auch vom heimischen PC aus nutzen kann. Entsprechende Bandbreiten und ein ausreichendes Datenvolumen vorausgesetzt kann man so jederzeit weltweit auf seine Fotos oder andere Dateien in der Cloud zurückgreifen oder sie als Austauschlaufwerk zwischen Kamera, Smartphone und PC nutzen. 

Man startet nach der Neuanmeldung zunächst mit mageren 2 GB Speicherplatz, kann dies aber relativ schnell auf 6 GB oder sogar mehr ausbauen und bleibt trotzdem noch kostenlos.

"Dropbox" nutzt übrigens die Server von Amazon.

Einen Stern Abzug dafür, dass die US-amerikanischen Betreiber der Dropbox immer wieder wegen Pannen bei der Sicherheit in die Schlagzeilen kommen. Auch kann man nicht ausschließen, dass die US-Behörden Zugriff auf die in der Dropbox gespeicherten Dateien haben, so dass man wohl davon ausgehen muss, dass man dort besser keine wirklich vertraulichen Inhalte hochladen sollte. Aber das gilt inzwischen wohl für alle US-Firmen.


Hinweis: Es handelt sich hierbei NICHT um Werbung. Ich bekomme keinerlei Zuwendungen dafür. Ich gebe hier nur meine eigenen Erfahrungen wider.

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App für Fotografen: Autodesk Pixlr

Quelle: www.play.google.com
Quelle: www.play.google.com

Hersteller: Autodesk Inc.

Die App bietet extrem viele vorgefertigte Filter und Bearbeitungsfunktionen, die leicht zu bedienen sind. Darunter Effektfilter, Überlagerungen, Rahmen, Texte mit verschiedensten Schrifttypen und (leider auch ziemlich infantile) "Aufkleber". Dennoch ist die Auswahl "sinnvoller" Effekte und Filter im Vergleich zu anderen Apps sehr groß und leistungsfähig. Die Arbeit mit der App macht außerdem viel Spaß.


Hinweis: Es handelt sich hierbei NICHT um Werbung. Ich bekomme keinerlei Zuwendungen dafür. Ich gebe hier nur meine eigenen Erfahrungen wider.

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App für Fotografen: Repix

Quelle: www.play.google.com
Quelle: www.play.google.com

Hersteller: Sumoing

Im Vergleich zu anderen Apps bietet Repix nur eine überschaubare Auswahl an Filtern. Zwar können weitere als "In-App-Käufe" hinzugekauft werden, die Effekte sind aber eher "bunt", als wirklich brauchbar. Außerdem nervt die Bedienung über die "Stifte", denn auf dem Smartphone-Display ist die Bearbeitung nicht präzise genug. Da retten auch die obligatorischen Rahmen und der witzige "Tropfen-Effekt" nicht mehr die Bewertung. Außerdem sind die fertigen Fotos mit 600 bis 700 KB nicht groß genug für eine ernsthafte Weiterverwendung außerhalb von Social Media & Co.


Hinweis: Es handelt sich hierbei NICHT um Werbung. Ich bekomme keinerlei Zuwendungen dafür. Ich gebe hier nur meine eigenen Erfahrungen wider.

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App für Fotografen: Aviary

Quelle: www.play.google.com
Quelle: www.play.google.com

Hersteller: Aviary Inc.

Die App ist für grundlegende Bearbeitungsschritte wie das Wegstempeln von Hautunreinheiten, Zuschneiden, Nachschärfen, Einstellung von Sättigung, Kontrast, Helligkeit, Glanzlichter, Einfügen von Unschärfe, Vignettierung usw. gut geeignet. Ein paar Filter sind auch vorhanden, aber zusätzliche Effekte muss man separat herunterladen, wofür eine Anmeldung erforderlich ist und zum Teil Zusatzkosten anfallen. Im Vergleich zu anderen Apps ist der Funktionsumfang eher überschaubar.


Hinweis: Es handelt sich hierbei NICHT um Werbung. Ich bekomme keinerlei Zuwendungen dafür. Ich gebe hier nur meine eigenen Erfahrungen wider.

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App für Fotografen: Snapseed

Quelle: www.play.google.com
Quelle: www.play.google.com

Hersteller: Google Inc.

Mit dieser von Google entwickelten App lassen sich Aufnahmen nachträglich sowohl manuell als auch über Filter automatisch verbessern. Die Benutzeroberfläche ist klar strukturiert, aber nicht immer einfach in der Anwendung. Die Möglichkeiten für eine Beauty-Retusche sind eingeschränkt. Wie üblich stehen auch "Rahmen" zur Verfügung. Aber insgesamt ist das Arbeiten mit Snapseed umständlicher und macht weniger Spaß als mit anderen Apps.


Hinweis: Es handelt sich hierbei NICHT um Werbung. Ich bekomme keinerlei Zuwendungen dafür. Ich gebe hier nur meine eigenen Erfahrungen wider.

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App für Fotografen: Adobe Photoshop Express

Egal ob iPhone, Android oder WindowsPhone

Kamera-Apps und Apps zur Bildbearbeitung gibt es inzwischen "wie Sand am Meer". Hinzu kommen andere mehr oder weniger nützliche Apps zum Beispiel zum Veröffentlichen von Fotos in den Social Media Plattformen oder in speziellen Communities für Fotografen. Der Fundus an Apps, die für Fotografen nützlich sein könnten, ist groß und unübersichtlich. Allerdings gibt es wie immer auch viel Schrott. - wenigerknipsen.de möchte daher helfen: Ab sofort werden im Blog  Kurzbeschreibungen zu von mir getesteten Apps für Fotografen gepostet. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Noch eine Bitte: Wer selbst hilfreiche Apps kennt, ist herzlich eingeladen, mir einen Kommentar mit Vorschlägen zu schicken.


Wir starten mit dem Platzhirsch unter den Herstellern: Adobe Photoshop Express

Quelle: www.play.google.com
Quelle: www.play.google.com

Hersteller: Adobe

Fotobearbeitung auf dem Smartphone ohne Schnickschnack. Mit der Adobe App kann man tatsächlich "zwischendurch" mal einfache Beauty-Retusche machen und verschiedene Bildlooks ausprobieren. Ein besonderes Feature: Selbst kreierte Bildlooks können abgespeichert werden. Weitergehende Features können in der App hinzugekauft werden. Ein Ersatz für "das richtige" Photoshop Elements ist die App natürlich nicht.


Hinweis: Es handelt sich hierbei NICHT um Werbung. Ich bekomme keinerlei Zuwendungen dafür. Ich gebe hier nur meine eigenen Erfahrungen wider.

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Wenn ein Affe von sich ein Selfie macht, wer ist dann Urheber des Fotos? Der Besitzer der Kamera oder der Affe?

Diese Frage erscheint erst einmal ziemlich konstruiert und akademischer Natur zu sein, könnte aber ein weiterer Schritt in Richtung der Anerkennung von Tierrechten sein. Im Moment beschäftigen sich nämlich US-amerikanische Gerichte mit dem Fall des Makaken-Affen "Naruto", der bereits im Jahre 2011 ein Selfie von sich gemacht hat. Nachdem das Foto u.a. auf Wikimedia veröffentlicht wurde, beansprucht nun der Besitzer der Kamera die Rechte an dem Foto, obwohl er nicht selbst auf den Auslöser gedrückt hat.

Selfie vom grindenden Makaken Naruto
Foto: Naruto oder David Slater, Quelle: heise.de

Sowohl Wikimedia als auch das US Copyright Office verweigern dem menschlichen Fotografen David Slater bisher die Rechte an dem Foto. Nun will die Tierschutzorganisation Peta gerichtlich klären lassen, ob "Naruto" die Rechte zugesprochen werden können. Das wäre das erste mal, dass ein Tier zum Besitzer einer Sache oder eines Rechtes werden würde. Der Weg hin zu unveräußerlichen "Tierrechten" (analog zu den "Menschenrechten") würde dann ein Stückchen kürzer werden.

Hier geht es zum Artikel auf heise.de


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Empfehlung: fotocommunity.de

Quelle: fotocommunity.de
Quelle: fotocommunity.de

Vielen wird die fotocommunity schon bekannt sein, aber ich treffe immer wieder Anfänger, die sie noch nicht kennen. Grund genug, sie hier mal kurz vorzustellen: Die fotocommunity ist eine im Jahr 2001 geründete Internet-Plattform, die zum Ziel hat, Fotoprojekte von engagierten Amateurfotografen unter einer einheitlichen Oberfläche zusammenzufassen und zu vernetzen. Bereits nach drei Jahren war schon die englischsprachige fotocommunity.com online. Es folgten weitere Ableger in Italien, Spanien und Frankreich. Heute ist die fotocommunity mit über 1.500.000 Mitgliedern die größte Internetgemeinschaft für Hobby-Fotografen in Europa. Und sie wächst weiter.

Ich bin von Anfang an dabei (http://nouge.de) und stolz auf meine kleine Mitgliedsnummer [fc-user:6485]. Das ursprüngliche Konzept wurde zwar um Kooperationen mit Kamera-Herstellern und Fotozubehör-Händlern erweitert, was einem viel Werbung beschert, wenn man ein kostenloses Account nutzt, aber die Grundidee ist geblieben: Amateurfotografen stellen ihre besten Bilder online und bitten um Feedback. Man kommentiert seine Fotos gegenseitig und nutzt die Plattform um seine Arbeiten öffentlich zu machen und sich zu vernetzen.

Kritiker sagen zwar, solche Plattformen seien eine "Weiterentwicklung der Selbstbeweihräucherung" und ich persönlich mag die vielen undifferenzierten "gefällt mir" Kommentare nicht, aber in Summe bin ich froh, dass es diese Plattform gibt. Sie hat mir bei meiner fotografischen Entwicklung geholfen.


Es gibt neben einem kostenlosen Account, bei dem man nur 1 Foto pro Woche hochladen darf, weitere kostenpflichtige Mitgliedschaften. Ich selbst nutze den kostenpflichtigen "Pro-Account", der einem weitergehende Funktionen und ein Upload-Kontingent von 10 Fotos pro Woche bietet. Mir reicht das vollkommen. Wer auch damit nicht auskommt, kann auf eine Premium-Mitgliedschaft upgraden.


In der fotocommunity (kurz fc) bekommt man meiner Erfahrung nach nur Feedback in Form von Bildkommentaren anderer fc-Mitglieder, wenn man selbst auch Feedback gibt und fleißig kommentiert. Die fc ist ein Geben und Nehmen. Die Kommentare sollten höflich, wohlwollend, aber auch ehrlich und nicht beschönigend sei, sonst helfen sie einem nicht weiter. Ich habe gute Erfahrungen gemacht, wenn ich sowohl die positiven, als auch die negativen Aspekte eines Fotos anspreche und nicht einfach "gefällt mir" schreibe. Man schult so ganz nebenbei sein "fotografisches Auge" für Fehler in den Fotos anderer und natürlich in seinen eigenen. Über das Erkennen und ansprechen der Fehler lernt man, wie es besser sein kann und damit verbessert man schlussendlich seine eigenen Fotos. Unabhängig von der fc sollte man sich sowieso seine Fotos immer gut ansehen, sowohl die schlechten, als auch die guten. Aus beiden kann man gleich viel lernen.


Es ist auch Usus bei der fc, dass der erste Besucher des Profils eines neuen Mitglieds dieses mit einem netten Grußkommentar willkommen heißt. - Eine nette Geste wie ich finde. Ebenfalls üblich ist es, dass man erhaltene Kommentare erwidert und die Seite des Kommentators besucht, seine Fotos betrachtet und seinerseits kommentiert. Man kann ähnlich wie bei facebook auch Freundschaftsanfragen machen oder Fotos von Fotografen abonnieren, deren Fotos man gut findet. So bekommt man laufend neue Anregungen für eigene Fotoprojekte und die eigene kleine Community wächst. Man kann auch gezielt nach Fotografen in seiner Nähe suchen, wenn einem der persönliche Kontakt wichtig ist. Es gibt regelmäßig "Stammtische", wo man sich trifft und fachsimpelt. Models betreiben bei der fc auch so genannte Sedcards, so dass man über diesen Weg für das nächste Portrait-Shooting auch ein Model buchen oder für ein kostenloses TFP-Shooting gewinnen kann. Dafür sollte man aber bereits ein gut gefülltes Portfolio an guten Portrait-Fotos veröffentlich haben, sonst wird es schwer, das nötige Vertrauen aufzubauen. Aber auch hier hilft eine möglichst große eigene Community. Im wahren Leben würde man das wohl als "Reputation" bezeichnen.


Wer schon bei der fc ist, den lade ich hiermit ein, mir eine Freundschaftsanfrage über meine Profilseite zu senden (http://nouge.de). Außerdem interessieren mich auch nach fast 15 Jahren bei der fc weiterhin die kritischen Kommentare zu meinen Fotos. Auch hierzu lade ich hiermit gerne ein. Es wird mir eine Freude sein, meinerseits die Kommentierungen zu erwidern. - Man sieht sich in der fc! ;-)

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Location: Autoskulpturenpark Neandertal

Vor rund 15 Jahren hat sich der damals 50 Jährige Michael Fröhlich einen Traum erfüllt: Er hat auf dem an sein Haus angrenzenden Waldgelände im Neandertal in Mettmann insgesamt 50 historische Fahrzeuge mit dem Baujahr 1950 arrangiert, die seitdem den durch die Natur beschleunigten Verfallsprozess ausgeliefert sind.


Man sieht den Fahrzeugen die Zeit im Wald, nahe dem bekannten Neandertal-Museum, schon deutlich an. Bleche und Chrom sind rostig, Stoffdächer sind bis auf wenige Fetzen verrottet und fast verschwunden, Scheinwerfen sind aus ihren Halterungen herausgefallen, als die Schrauben weggerostet waren, Lacke sind aufgeplatzt und geben den Blick auf den Rost darunter frei, Türen liegen neben den Autos, weil die Scharniere ihren Kampf gegen Nässe und Rost aufgegeben haben.


Trotzdem wirkt das Ganze weder wie ein Schrottplatz noch wie eine Wilde Müllkippe irgendwo im Wald, vielmehr stellt sich beim Betrachter ein morbides Gefühl von Vergänglichkeit ein.

Wie dem auch sei, auf jeden Fall hat das nicht öffentlich zugängliche Privatgelände schon viele Fotografen angezogen und wenn man die Fotos der Autos auf der (offenbar nicht mehr gepflegten) Homepage des Besitzers mit den jüngeren Fotos im Internet vergleicht, wird der fortgeschrittene Verfallsprozess der Autos, Fahrräder und Motorräder offensichtlich.


Und das ist volle Absicht: Der ehemalige Autohändler, Buchautor, Künstler, Lebemann und Exzentriker Michael Fröhlich wird in früheren Presseberichten oft damit zitiert, dass seine 50 Fahrzeuge aus dem Jahre 1950, darunter Marken wie Austin, Porsche, Jaguar, Buick, Rolls Royce, Borgward, Opel, Lloyd, Plymouth, Mosqvitch, Willys Jeep, die Macht der Natur repräsentieren sollen, die letztendlich doch über alles siegt.

Ein Besuch ist nur nach vorheriger Anmeldung an Feiertagen und Sonntagen möglich. Wer seine Fotos veröffentlichen möchte, hat eine Lizenz von EUR 20,- in bar vor Ort zu entrichten. Hat man das etwas versteckte Privatgelände erst einmal gefunden, ist das Reinkommen gar nicht so leicht: An einer eigenwilligen Torkonstruktion muss man klingeln und hoffen, das man gehört wird. Trotz vorheriger Terminabsprache ein paar Minuten zu warten, ist dabei vollkommen normal. Nutzen Sie die Zeit und schreiben Sie sich die am Tor angeschlagene Handy-Nummer auf! Sie werden Sie noch brauchen!


Denn das Rauskommen kann noch mühsamer als der Einlass werden: So ist der kleine Knopf einer etwas eigenwillig befestigten und mit einem Hinweisschild versehenen Kamera-Klingel die einzige Möglichkeit, auf seinen Wunsch zum Verlassen des Geländes hinzuweisen. Bei mir hat es nicht funktioniert... Auch das Rufen und Klopfen am nahegelegenen Privathaus hat nichts gebracht. Schließlich habe ich mein Handy durch das Gitter des Eingangstores gesteckt, um so ein Foto der dort angeschlagenen Handy-Nummer machen zu können. Nur so wurde ich schließlich "befreit".

Alle Fotos sind mit freundlicher Genehmigung von Michael Fröhlich entstanden.

Weiterführende Links:


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Warum nicht auch mal gebraucht kaufen?

Meine erste Spiegelreflexkamera - damals noch analog - habe ich von einem Arbeitskollegen gekauft. Das passende Zubehör habe ich dann nach und nach bei ebay ersteigert. Sogar Objektive und weitere Bodies. Das beste ist, dass man Gebrauchte Fotoartikel bei ebay meist noch zu einem guten Preis weiterverkaufen kann, wenn sie technisch und optisch einwandfrei sind und es sich nicht um veralterte Versionen handelt. Auf diese Weise ist die Differenz zwischen Ankaufspreis und späterem Wiederverkauf meist nicht so hoch.


So habe ich meine Ausrüstung in den letzten Jahren deutlich erweitert und habe so einige DSLR-Bodies und Zubehör gebraucht gekauft und meist mit wenig Verlust auch wieder verkauft. Wenn man sich über die üblichen Gebrauchtpreise informiert, sich die Verkäuferprofile ansieht und aufmerksam die Fotos und Artikelbeschreibungen studiert, sollte ein Kauf bei ebay weniger riskant sein, als allgemein vermutet. Bis auf ein Objektiv, das mal einen defekten Autofokusmotor hatte, bin ich bisher nicht enttäuscht worden. Allerdings muss man sich bewusst sein, dass man bei Privatverkäufen in aller Regeln keine Rückgaberechte oder Garantieansprüche hat.


Eine gute Alternative sind daher Händler, die gebrauchte Artikel in Zahlung genommen haben und diese mit einem Gewährleistungsanspruch von meist einem Jahr (bitte nachfragen und sich bestätigen lassen) anbieten, nachdem sie diese technisch überprüft haben. Ein gutes Beispiel dafür ist FotoKoch in Düsseldorf. Neben ihrem Online-Shop stellt dieser Händler eine große Auswahl gebrauchter Kameras und Objektive in seinem Ladenlokal aus. Noch besser macht es die Firma Calumet, die in mehreren deutschen Großstädten gut sortierte Filialen betreibt. In deren Online-Shop gibt es nicht nur eine große Auswahl Neuware sondern auch eine regelmäßig aktualisierte Gebrauchtpreisliste.


Wie gesagt, erhält man hier sogar neben der einjährigen Gewährleistung auch noch 14 Tage Rückgaberecht. Das finde ich absolut fair, oder? Leider sterben solche Fotofachgeschäfte nach und nach aus, weil unsereins lieber bei Amazon kauft. Schade, ich schätze die Beratung und die Möglichkeit, Kameras und Objektive vor Ort testen zu können.

Also:  "Buy local!"


Aber welche Preise sind für gebrauchte Kameras und Objektive, Systemblitze und Batteriegriffe denn fair? Eine gute Quelle hierfür sind Versicherer, die sich auf Sachversicherungen für Fotografen spezialisiert haben. So veröffentlich der Versicherungsmakler Pöpping auf  www.fotoversicherung.com regelmäßig anhand von Auktionen aktualisierte Gebrauchtpreislisten für Canon, Nikon und Sigma im Internet, die als Anhaltspunkt für die Zeitwerte/Restwerte von gebrauchtem Equipment dienen können. Ich selbst habe eine Zeit lang mal selbst auf ähnliche Weise eine Gebrauchtpreisliste für mein eigenes Equipment geführt und ich muss sagen, dass die Angaben weitestgehend übereinstimmten und ich mir diese Mühe seitdem spare und lieber in der Gebrauchtpreisliste nachschlage. Ich habe sogar einen Link in meinem Smartphone auf die Canon-Liste gesetzt, für den Fall dass ich mal im Schaufenster eines Fotoladens was Gebrauchtes sehe und den Preis checken will.


Fazit: Ruhig mal überlegen, ob es als Anfänger wirklich die neuste DSLR sein muss oder ob man mit einem 3 bis 4 Jahre alten gebrauchten Body nicht auch klar kommt. Denn das gesparte Geld kann man dann lieber in ein hochwertiges Objektiv investieren, so hat man von Anfang an bestes Equipment.

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Nächtliche Langzeitbelichtung sogar bei Regen

Langzeitbelichtungen zum Beispiel einer nächtlichen Stadtszene unterscheiden sich gar nicht so sehr von einer Landschaftsaufnahme.

 

In beiden Fällen fotografieren Sie mit relativ weit geschlossener Blende vom Stativ aus, um einerseits möglichst eine Tiefenschärfe vom Vordergrund bis in den Hintergrund zu erhalten. Zum anderen ermöglicht das Stativ unverwackelte Aufnahmen auch bei langen Belichtungszeiten.

Und diese Ausrüstung benötigen Sie dafür:

  • Kamera mit Weitwinkel- oder Kit-Objektiv
  • Stabiles Stativ mit Fernauslöser
  • Ersatzakku, denn solche Fotos saugen viel Strom
  • Brillenputztuch zum Säubern/Trocknen der Linse
  • Taschenlampe
  • ggf. Regenschutz

Wenn Sie zusätzlich ein "Light Painting" machen wollen:

  • Weitere Lichtquellen wie beispielsweise ein LED-Leuchtstab aus dem Baumarkt (Beispiel siehe hier)

Und so funktioniert es:

Befestigen Sie Ihre Kamera auf dem Stativ. Schalten Sie den "Image Stabilizier" oder "Optical Stabilizier" ab. Gehen Sie in den manuellen Modus Ihrer Kamera ("M") und stellen Sie die Blende auf f/11 und die Belichtungszeit zunächst auf 15 Sekunden (15"). Reduzieren Sie den ISO-Wert auf 100. Speichern Sie die Aufnahmen im RAW-Format.

Suchen Sie sich eine schöne Location und seien Sie pünktlich zum Sonnenuntergang vor Ort. In den folgenden Minuten erleben Sie die so genannte "Blaue Stunde". Wann der Sonnenuntergang stattfindet, können Sie hier ermitteln.

Stellen Sie Ihre Kamera auf und schauen Sie auf das Display. Sofern Ihre Kamera über "Live View" verfügt, schalten Sie die Anzeige auf diesen Modus um. Erstens brauchen Sie dann nicht gebückt durch den Sucher blicken und zweitens reduzieren Sie die Verwacklung beim Hochklappen des Spiegels einer DSLR.

Stellen Sie anhand der angezeigten "Belichtungswaage" *) die richtige Belichtungszeit ein. Diese wird erfahrungsgemäß meist zwischen 10 und 30 Sekunden liegen (hängt jedoch von der konkreten Situation vor Ort und Ihrer Ausrüstung ab).

Nutzen Sie den Fernauslöser und machen Sie eine Probeaufnahme und prüfen Sie die Schärfe.

Wiederholen Sie die Aufnahme bis Sie sicher sind, mindestens eine brauchbare Aufnahme zu haben. Variieren Sie dann den Standort und suchen Sie sich ein neues Motiv. Überprüfen Sie wieder die Belichtungszeit anhand der Belichtungswaage, machen Sie wieder mehrere Aufnahmen.

Sollte die Belichtung zu dunkel oder zu hell sein, können Sie diese am Computer anhand der RAW-Dateien noch retten.

 

Wie Sie anhand einiger der Aufnahmen links erkennen können, sind diese bei einem Nieselregen im Medienhafen in Düsseldorf entstanden. Die kleinen Wassertropfen auf dem Schutzfilter des Objektivs ergeben interessante Spiegelungen, die die Form der halb geschlossenen Blende aufweisen. Dieser Effekt verstärkt sich, wenn man z.B. eine Straßenlaterne mit ins Foto nimmt.


*)  Nebenstehendes Foto anklicken, um Anzeige der Belichtungswaage, Blende und Belichtungszeit zu sehen.


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250-Meilen-Rennen auf dem Nürburgring

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Canon EOS 7D vs. neue Canon EOS 7D Mark II

Foto: Canon (EOS 7D Mark II)
Foto: Canon (EOS 7D Mark II)

Eine der Neuheiten der Photokina war sicherlich die lang erwartete Vorstellung der Canon EOS 7D Mark II als Top-Modell in der APS-C Sensor Klasse von Canon.


Ihre 2009 erschienene Vorgängerin, die Canon EOS 7D hatte bereits seinerzeit Maßstäbe u.a. in Sachen Geschwindigkeit gesetzt und war die erste Kamera außerhalb der Profi-Klasse mit zwei parallelen "DIGIC 4" Bildprozessoren, die den hohen Wert von 8 Bildern pro Sekunde bei Reihenaufnahmen ermöglichte. Canon hatte damals Fotografen gefragt, welche Features sie sich wünschten, und hatte diese dann in der EOS 7D realisiert.

Doch was unterscheidet die neue von der alten 7D und welche Gedanken sollte sich jemand machen,

a) der bereits die 7D besitzt und auf die neue 7D II umzusteigen gedenkt oder

b) der sich eine hochwertige, aber bezahlbare DSLR zulegen möchte und kein Vollformat braucht?


Schauen wir uns also zunächst beide Kameras näher an. Hierbei gehe ich bewusst nicht die lange Liste an technischen Details durch, sondern beschränke mich auf Features, die man auch als Amateur im praktischen Gebrauch "erleben" kann:

Die "alte" Canon EOS 7D (aus 2009):

Foto: Canon (EOS 7D)
Foto: Canon (EOS 7D)

Die Canon EOS 7D verfügt über einen 18 MP Bildsensor, der eine Sensorempfindlichkeit bis 12.800 ISO besitzt. Außerdem verfügt sie über zwei DIGIC 4 Prozessoren, die sie in die Lage versetzt, bis zu 8 Bilder pro Sekunde bei voller Auflösung zu schießen. Sie hat ein 3 Zoll Display und ein Magnesium-Gehäuse, das gegen Staub und Spritzwasser geschützt ist. Als Speichermedium nutzt sie Compact-Flash-Karten. Die 7D hat außerdem 19 Autofokus-Messfelder.


Der Neupreis liegt derzeit noch bei EUR 1.179,-. Allerdings wird sie von vielen Händlern bereits aus dem Angebot genommen. Gebraucht bekommt man sie in gutem Zustand für etwa EUR 680,-

Die "neue" Canon EOS 7D Mark II (aus 2014):

Foto: Canon (EOS 7D Mark II), mit freundlicher Genehmigung der CHIP *)
Foto: Canon (EOS 7D Mark II), mit freundlicher Genehmigung der CHIP *)

 

Die neue EOS 7D Mark II von Canon verfügt über einen 20,2 MP Sensor (wie bei der 70D oder 6D) mit einer Empfindlichkeit bis 51.200 ISO. Die nochmals um 2 Bilder pro Sekunde gesteigerte Geschwindigkeit von 10 Bildern pro Sekunde verdankt sie zwei DIGIC 6 Prozessoren (zum Vergleich, die EOS 5D Mark III kommt "lediglich" auf 6 Bilder/Sek.). Sie hat ebenfalls ein 3 Zoll Display (allerdings mit höherer Auflösung) und ebenfalls ein Gehäuse aus einer Magnesiumlegierung mit einer Abdichtung gegen Staub und Spritzwasser. Als Speichermedien können sowohl Compact-Flash, als auch SD-Karten verwendet werden, was sie sich von der EOS 5D "abgeschaut" hat. Eine wesentliche Neuerung stellt das neue Autofokussystem mit 65 Autofokus-Messfeldern dar.

 

Der Neupreis wurde mit EUR 1.699,- angegeben. Die Kamera soll ab November 2014 in den Läden stehen.

*) Hinweis: Im Rahmen der CHIP FOTO AWARDS 2014 prämierte die Zeitung CHIP FOTO-VIDEO die ihrer Meinung nach besten Produkte der Imaging-Branche. Aus der diesbezüglichen Presseerklärung wurde mir gestattet, das Foto der 7D Mark II zu verwenden.

Nun zur Auswertung, was heißt das konkret?

Ich besitze eine "alte" EOS 7D und bin mit ihr bisher sehr zufrieden. Sie ist quasi "mein Arbeitspferd". Die 8 Bilder pro Sekunde sind mir schon oft zugute gekommen, insbesondere bei Tierfotos, Pferderennen, Autorennen usw. Die 18 MP sind absolut ausreichend. Weder wegen der 10 Bilder/Sek. noch wegen der höheren Auflösung von 20,2 MP würde ich mir die EOS 7D Mark II zulegen. Gehäuse und Display sind bei beiden Modellen vergleichbar. Dass man bei der neuen 7D Mark II sowohl seine alten CF, als auch SD-Karten verwenden kann, ist nett, aber nicht kriegsentscheidend. Allerdings reizt mich der höhere ISO-Wert, der bei der 7D bei regulär maximal 6.400 ISO aufhört und auf 12.800 erweiterbar ist. Die neue 7D Mark II bietet regulär bereits 16.000 ISO und lässt sich auf 51.200 erweitern, womit sie nur noch eine Blende von der EOS 5D Mark III entfernt ist. Hier bin ich gespannt auf die ersten Testberichte! Allerdings ist fast sicher, dass das Rauschverhalten bei den neuen Prozessoren besser sein wird, als bei dem Vorgängermodell. Den Hype um das neue Autofokussystem mit den 65 über den gesamten Sucher verteilten Messfeldern kann ich nur bedingt nachvollziehen, zumal ich eigentlich immer nur ein AF-Messfeld benutze (das in der Mitte).

Fazit: Ein Umsteiger von der 7D auf die 7D Mark II müsste schon bereit sein, etwa EUR 1.000,- Differenz zwischen dem Neupreis der 7D Mark II und dem Gebrauchtpreis der 7D aufzuwenden, um eine höhere ISO-Empfindlichkeit und damit vermutlich besseres Rauschverhalten durch seinen Umstieg zu erhalten. Die Akkus können zwar weiterverwendet werden, aber es wird ein neuer Batteriegriff fällig, da das Gehäuse etwas anders geformt ist. - Hmmm, ich glaube, ich warte lieber, bis die ersten gebrauchten 7D II auftauchen...

Aber was ist mit jemandem, der noch keine 7D hat?

Wenn man das Top-Modell der APS-C Sensoren-Familie bei Canon haben will, wird man um die EOS 7D Mark II nicht herum kommen. Aber warum nicht von dem gerade einsetzenden Preisverfall bei dem Vorgängermodell profitieren und lieber die Differenz in ein gutes Objektiv investieren?! Wenn man bereit ist, sich eine gebrauchte 7D zu kaufen, die nun sicher in den nächsten Monaten massenweise bei den Händlern und bei ebay auftauchen werden, spart man etwa EUR 1.000,- für die man bereits ein bis zwei hochwertige Objektive erhält. Dieser Gedanke ist sicher nicht so leicht vom Tisch zu wischen, zumal ein gutes Objektiv nachweislich wichtiger für ein gutes Foto ist, als der Body. Wer befürchtet, eine altersschwache Kamera zu kaufen, dem sie gesagt, dass ich bisher meist Kameras mit 5.000 bis 15.000 Auslösungen als Gebrauchte gesehen bzw. selbst gekauft habe. Canon legt die Verschlüsse aber für über 100.000 Auslösungen aus, so dass man auch bei einer älteren Kamera noch genug Puffer haben sollte, bis die Technik versagt.

 

Meiner Erfahrung nach sind gebrauchte Kameras bei Fachhändlern meist zu fairen Preisen zu bekommen, zumal man in aller Regel eine Garantie von einem Jahr auf die Gebrauchte bekommt, was bei ebay natürlich ganz anders aussieht. Hier kauft man nicht selten die Katze im Sack. Um ein Gefühl für die Gebrauchtpreise zu bekommen, kann man natürlich bei ebay reinschauen, zuverlässiger ist da folgende Gebrauchtpreisliste von einem Versicherungsanbieter für Foto-Ausrüstung.


Alle Angaben ohne Gewähr.

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Fotozeitschriften im Vergleichstest

Als Fotografie-Amateur ist man oft versucht, die ein oder andere Fotozeitschrift zu kaufen. Ich persönlich war mehr als einmal enttäuscht, was mich trotz eines stolzen Kaufpreises dann so erwartet hat. Grund genug, einen kleinen Vergleichstest* anzustellen. Als Bewertungskriterien werden folgende, vollkommen subjektive Aspekte von mir herangezogen:

  • Anspruch (für Anfänger, Amateure, Fortgeschrittene)
  • Umfang (in Anzahl Seiten)
  • Kaufpreis (Einzelpreis in Euro)
  • Werbeanteil ** (wieviel Werbung muss man über sich ergehen lassen?)
  • Anregungen (gibt es genug zu lernen oder Inspiration für eigene Fotos?)
  • Gesamtbewertung

*) Dieser Vergleichstest ist weder objektiv noch repräsentativ. Es handelt sich nicht um Werbung, ich erhalte keinerlei Zuwendungen der Herausgeber.

**) Testberichte und Werbung für das eigene Magazin/Abonnements wurden nicht als Werbung gezählt.


PROFIFOTO

Quelle: profifoto.de
Quelle: profifoto.de

Anspruch: Fortgeschrittene

Umfang: 136 Seiten

Kaufpreis: EUR 7,80

Werbeanteil: 22%

Anregungen:

Gesamtwertung

Bemerkungen:

Auffällig viel Werbung. Schade, denn bei dem Preis ginge es vielleicht auch mit weniger. Sehr schöne, große Druckseiten, hoch Qualität, angenehme Haptik. Schöne Anregungen, tolles Zubehör, gute Artikel. - Trotz zu viel Werbung einer meiner Favoriten.



Canon Foto

Quelle: canonfoto-magazin.de
Quelle: canonfoto-magazin.de

Anspruch: Anfänger

Umfang: 130 Seiten

Kaufpreis: EUR 9,90

Werbeanteil: 6%

Anregungen:

Gesamtwertung

Bemerkungen:

Dass Canon für diese aufgepeppte Werbebroschüre tatsächlich diesen stolzen Preis verlangt, ist schon bemerkenswert. Zwar ist die Fremdwerbung sehr überschaubar, mich spricht das Format aber irgendwie nicht an. Dennoch finden sich einige gute Anregungen für Anfänger.



CHIP Foto Video

Quelle: chip-kiosk.de
Quelle: chip-kiosk.de

Anspruch: Amateure

Umfang: 132 Seiten

Kaufpreis: EUR 6,50 mit DVD

Werbeanteil: 9%

Anregungen:

Gesamtwertung

Bemerkungen:

Die positive Überraschung für mich in diesem Test: schöne Anregungen, viel und ausgewogener Inhalt, wenig Werbung. Viele "Schritt für Schritt"-Erklärungen zum Nachmachen. Wegen der DVD noch ein fairer Preis. - Insgesamt eine Kaufempfehlung.



digitalphoto

Quelle: digitalphoto.de
Quelle: digitalphoto.de

Anspruch: Amateure

Umfang: 114 Seiten

Kaufpreis: EUR 6,90 mit CD

Werbeanteil: 16%

Anregungen:

Gesamtwertung

Bemerkungen:

Konzeptionell irgendwie vergleichbar mit der "CHIP Foto Video", aber etwas weniger umfangreich und mit mehr Werbeanteil. Daher leichte Abzüge in der Bewertung. - Trotzdem auch noch eine Kaufempfehlung, wenn man die Gratissoftware auf der CD "mit einpreist".



d-pixx

Quelle: d-pixx.de
Quelle: d-pixx.de

Anspruch: Anfänger

Umfang: 98 Seiten

Kaufpreis: EUR 3,30

Werbeanteil: 9%

Anregungen:

Gesamtwertung

Bemerkungen:

Der Kaufpreis ist anständig, der Werbeanteil vergleichsweise gering.

Insgesamt spricht die Zeitschrift mich jedoch nicht wirklich an.



FOTOHITS

Quelle: fotohits.de
Quelle: fotohits.de

Anspruch: Amateure

Umfang: 114 Seiten

Kaufpreis: EUR 3,50

Werbeanteil: 18%

Anregungen:

Gesamtwertung

Bemerkungen:

Fairer Preis, noch vertretbarer Werbeanteil. Viele Schöne Fotos, Vorschläge für Fotoprojekte und Gadget. Für mich eine ausgewogene, wenn auch nicht allzu anspruchsvolle Mischung. - Mein zweiter Favorit.



fotomagazin

Quelle: fotomagazin.de
Quelle: fotomagazin.de

Anspruch: Amateure

Umfang: 114 Seiten

Kaufpreis: EUR 5,50

Werbeanteil: 18%

Anregungen:

Gesamtwertung

Bemerkungen:

Wenig Anregungen, zu viele Tests, die eigentlich Werbung sind. Kein hoher Anspruch, sondern irgendwie eine Art verkappter Einkaufsführer. Schade, auch dieses Format spricht mich nicht an.



PHOTOGRAPHIE

Quelle: photographie.de
Quelle: photographie.de

Anspruch: Fortgeschrittene

Umfang: 114 Seiten

Kaufpreis: EUR 5,00

Werbeanteil: 18%

Anregungen:

Gesamtwertung

Bemerkungen:

Hochwertige und großformatige Präsentation. Schöne Fotos, gute Artikel, klasse Gadgets und fairer Preis. Abwechslungsreich und nicht mit zu vielen Tests überladen. Eine ausgewogene Sache, die mich anspricht. - Mein Top-Favorit.



ColorFoto

Quelle: colorfoto.de
Quelle: colorfoto.de

Anspruch: Fortgeschrittene

Umfang: 131 Seiten

Kaufpreis: EUR 6,90

Werbeanteil: 11%

Anregungen:

Gesamtwertung

Bemerkungen:

Viel Werbung für das Schwesterformat "fotocommunity" und 15(!) Seiten kleingedruckte Tabellen mit Übersichten zu Testergebnissen früherer Ausgaben. Wenig Anregungen oder schöne Fotos. Dafür jede Menge Produkttests. - Wer Pixel zählt, wird diese Zeitschrift lieben!



ColorFoto fotocommunity

Quelle: colorfoto.de
Quelle: colorfoto.de

Anspruch: Fortgeschrittene

Umfang: 130 Seiten

Kaufpreis: EUR 12,80

Werbeanteil: 3%

Anregungen:

Gesamtwertung

Bemerkungen:

Ich bin selbst seit 2001 Mitglied der fotocommunity und finde, sie gehört ins Netz und nicht auf Papier. Der Druck ist aber aufwendig und die Qualität hochwertig. Werbung sucht man fast vergebens. Das alles versöhnt mich etwas, aber dennoch schockt mich der unangemessene Preis.



c't digitale Fotografie

Quelle: heise.de
Quelle: heise.de

Anspruch: Amateure

Umfang: 178 Seiten

Kaufpreis: EUR 9,90 mit DVD

Werbeanteil: 7%

Anregungen:

Gesamtwertung

Bemerkungen:

178 Seiten! Viele Tests und technische Details, wenig Bildgestaltung oder Anregungen für Fotoprojekte. Die Werbung ist in Summe nicht weniger als bei anderen Zeitschriften, verteilt sich aber besser auf den vielen Seiten. Die sehr umfangreiche DVD trägt zur noch guten Bewertung bei.



STERN Fotografie

Quelle: stern.de
Quelle: stern.de

Anspruch: Fortgeschrittene

Umfang: 114 Seiten

Kaufpreis: EUR 7,80

Werbeanteil: 10%

Anregungen:

Gesamtwertung

Bemerkungen:

Die Haptik des Papiers und der darauf befindlichen Farbe ist irgendwie unangenehm. Man muss sich bewusst sein, dass man viele Bilder und wenig Text kauft. Zwar ist der Werbeanteil gering, aber im Endeffekt ist es ein schnell konsumierbares Bilderbuch. - Da surfe ich lieber im Netz.



Mein persönliches Fazit:

Wirklich schlechte Fotozeitschriften sind nicht dabei. Wie alles im Leben kommt es auf den Anspruch, den Geldbeutel und den persönlichen Geschmack an. Mir ist jedoch aufgefallen, dass sich viele Inhalte wiederholen und meist parallel in verschiedenen Zeitschriften erscheinen. Es lohnt sich also eigentlich nicht, sich mehrere Zeitschriften zu kaufen. Entweder man findet eine, die passt und bleibt ihr treu, oder man wechselt bewusst mal alle paar Monate zu einem anderen Anbieter. So mache ich es, ich habe zwei abonniert und kaufe mir ab und zu eine dritte an der Tankstelle oder am Flughafengate.


Thomas Stephan
http://wenigerknipsen.de
Der Praxisratgeber für bessere Fotos.


Weiterführende Links:

Homepage, Blog, eBooks, Video-Tutorials, Fotokurse und Coachings


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