Carina vom Dorff

Als ich das Interview mit Carina Maiwald vor ein paar Tagen online stellte, fielen mir die beiden Portraits auf, die offenbar nicht von ihr selbst gemacht wurden. Diese Fotos stammen von einer anderen Fotografin, die zufälligerweise denselben Vornamen hat, und Carina vom Dorff heißt. Auch sie war spontan bereit, meine Fragen zu beantworten:

 

carinavomdorff.com
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Carina, Du hast bereits als 16-Jährige mit Event-Fotografie begonnen? Wie kam es dazu?

 

Durch die Musik! Musik war schon immer das, was mich am meisten inspiriert hat und noch immer den größten Einfluss auf mein Leben hat.  In meinem Freundeskreis hatte ich somit viele Musiker.

 

Angefangen hat es dann hier und da mit Band- oder Konzertfotos. Kurz darauf wurden Agenturen auf mich aufmerksam und so bekam ich meine ersten Aufträge. Aber eigentlich war die Fotografie schon immer Teil meines Lebens: Mein Vater ist ausgebildeter Fotolaborant und so war es von Anfang an ein Thema für mich.

 

Wie ging es danach weiter und wie wurdest Du Profi?

 

Ich wurde sehr durch meine Lehrer gefördert. So kam ich dann schon früh dazu, meine Fotos auszustellen und 2007 begann ich eine Ausbildung zur Fotografin in einem Portraitstudio in Gelsenkirchen. In dieser Zeit konnte ich nicht nur die Technik erlernen, sondern auch den Umgang mit Kunden, was mir schon damals sehr wichtig war. Diese Zeit war die Grundlage dafür, wie ich heute arbeite.

 

Letztendlich fotografiert jeder Fotograf auf seine eigene spezielle Art und Weise.  Daher bin ich der Meinung, dass mir die Arbeit als Assistenz bei den verschiedenen Fotografen am meisten beigebracht hat.

 

carinavomdorff.com
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Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Dir aus?

 

Das kommt darauf an, ob es ein Shootingtag oder ein Bearbeitungstag ist. Generell stehe ich selten später als um 7 Uhr auf. Für einen Shootingtag bereite ich dann bereits das Studio vor und lasse danach das Model und mein Team eintreffen. Meist wird kurz noch der Ablauf besprochen und dann geht’s auch schon mit Haaren und Makeup los.

 

Nach dem Shooting werden die Fotos gesichert und anschließend von mir gesichtet.  Meistens fange ich unmittelbar danach noch mit der Bildbearbeitung an.

 

Wenn mal kein Shooting ansteht, mache ich mir einen Tee, setze mich an den Rechner und beantworte Mails, plane die nächsten Termine und bearbeite die Auswahl der Fotos des letzten Shootings.

 

Fotografierst Du lieber digital oder analog?

 

Gerne beides! Ich bin mit der analogen Fotografie aufgewachsen und durfte meinem Vater ab und zu bei der Arbeit zusehen. Ich fühle mich wohl in Dunkelkammern. Allerdings ist die digitale Fotografie viel schneller, günstiger und grenzenloser.

 

Privat fotografiere ich fast ausschließlich analog. Ich finde, es ist eine andere Wertschätzung, ein Fotoprint in der Hand zu halten, statt es in digitaler Form auf einem Bildschirm zu sehen. Das gilt auch für die Präsentation von Fotos beim Kunden. Beides macht mir aber großen Spaß.

 

Wie stellst Du Dein Team für ein Shooting zusammen?

 

Ab und zu bekomme ich Anfragen von jungen kreativen Leuten. Mir ist es wichtig, auch Anfänger zu fördern und ihnen eine Möglichkeit zu geben, Erfahrungen zu sammeln. Nur so kam ich ja auch dazu, mein Hobby zum Beruf zu machen. Wenn die Zusammenarbeit funktioniert, hole ich mir diese Leute immer wieder gern mit ins Boot. Ansonsten habe ich meinen festen Kreis an Visagisten,  Assistenten und Stylisten, auf die ich immer zurückgreifen kann. Bei der Zusammenarbeit ist es am wichtigsten, dass die Chemie stimmt. Man muss sich "on location" ohne viele Worte verstehen können.

 

carinavomdorff.com
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Für wen arbeitest Du hauptsächlich und wie kommst Du an neue Aufträge?

 

Ich arbeite sowohl für Agenturen, Designer und Magazine, aber auch für Privatpersonen.

 

Die Aufträge bekomme ich bisher über Mundpropaganda und aus sozialen Netzwerken. Dadurch, dass ich gerne immer wieder neue Menschen treffe und für jede Art der Zusammenarbeit offen bin, hat sich bisher immer viel ergeben.

 

Die persönliche Weiterempfehlung funktioniert immer noch mit Abstand am besten.

Welchen Rat würdest Du einem Amateur-Fotografen geben, der Profi werden möchte?

 

Fotografieren! So viel es geht. - Auch wenn es sich auf den ersten Blick vielleicht nicht lohnt, man eigentlich keine Zeit hat und gerade total uninspiriert ist. Auch mal kostenlos arbeiten. Rausgehen und Menschen kennenlernen! Assistieren, Erfahrungen sammeln!

 

"Werde besser und mach' nicht das Equipment verantwortlich für Deine schlechten Fotos!" Wichtig ist viel mehr, aus dem Vorhandenen das Beste herausholen zu können. Es gibt also keine Ausreden!

 

Über welche Art von Kontakt würdest Du Dich aktuell am meisten freuen?

 

Ich würde gerne tolle Designer kennenlernen, Journalisten, andere Fotografen… Ich mag kreative Menschen, Andersdenker. Und vielleicht kann man dann ja eine Zusammenarbeit starten.
 

Herzlichen Dank für Deine Zeit und weiterhin viel Erfolg mit Deiner Arbeit!

 

Wer mehr über Carina vom Dorff und ihre Arbeit erfahren will, wird hier fündig:

 

http://www.carinavomdorff.com/

https://de-de.facebook.com/CSVDfotografie

 

Verwendung der Fotos mit freundlicher Genehmigung von Carina vom Dorff.


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